News 01.02.2017

Explosiver Schlussmann

Fiat Professional startet mit einigen Neuerungen in das Modelljahr 2017

Groß geschrieben wird bei Fiat das Thema Branchenlösungen – schon ab Werk gibt es eine Unzahl an Ausbauten im Einrechnungsgeschäft.

“Mann, war der mal hässlich”, entfuhr es spontan einem Betrachter der fast schon historisch zu nennenden Fotos vom Fiat Ducato. Gut, vor 36 Jahren war das kantige Design eben Zeitgeist. Aus heutiger Sicht ist der aktuelle Transporter in der nunmehr sechsten Generation nicht nur äußerlich und technisch auf der Höhe der Zeit, er bietet auch ungleich mehr als sein Urahn von 1981.

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Fiat Professional

Fiat Professional (FP), die Nutzfahrzeugsparte der italienischen Marke, startet mit einigen Neuerungen in das neue Modelljahr. So wird es den Bestseller Ducato – von ihm wurden inzwischen 2,9 Millionen Exemplare abgesetzt – noch in diesem Jahr auch mit langem Radstand (L4) in der Variante Kombi geben.

Groß geschrieben wird bei Fiat das Thema Branchenlösungen – schon ab Werk gibt es eine Unzahl an Ausbauten im Einrechnungsgeschäft. Allein der Katalog mit den Versionen für den Ducato und den Doblò mit namhaften Anbietern wie zum Beispiel Sortimo, Würth, Snoeks oder Fami ist ganze 135 Seiten stark. Das Programm „Modulare Ausbauten“  erlaubt es dabei, im Nachhinein noch Erweiterungen am erworbenen Fahrzeug vorzunehmen. Damit wähnt sich Fiat nah bei den Wünschen der Kunden, denn 30 bis 40 Prozent aller leichten Nutzfahrzeuge würden mit Ausbauten ausgestattet, hieß es dort.

Wichtiger Spieler

Das Symbolprodukt der Erneuerung bei Fiat Professional ist der gerade präsentierte Pick-up Fiat Fullback. „Mit ihm  betreten wir völliges Neuland“, so FP-Marketingleiter Florian Zimmermann. Das Segment der Pick-ups mache im EMEA-Wirtschaftsraum (Europa, Mittlerer Osten, Asien) rund 22 Prozent des gesamten Nutzfahrzeugmarktes aus. Der durchschnittliche Segmentanteil liegt in europäischen Ländern bei sechs Prozent, während er in Afrika und im Nahen Osten sogar 70 Prozent erreicht.

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Fiat Professional

Der Fiat Fullback ist nach einem der wichtigsten Spieler im Rugby und American Football benannt. Dort ist der Fullback nicht nur der Schlussmann, der für die Verteidigung verantwortlich ist, sondern auch ein wichtiger Stürmer, der explosivAngriffe einleiten muss. Angreifen soll der Fiat Fullback vor allem bei kleinen und mittleren Fuhrparks, wo der Allrounder neben den gewerblichen Aufgaben auch privaten Zwecken diene wird. „Wir werden mit dem Fullback definitiv neue Kundschaft für unsere Marke gewinnen“, ist sich Zimmermann sicher.

Große Chance zu wachsen

Ebenfalls noch recht jung in der Modellpalette ist der Fiat Talento, der sich eine Plattform mit dem Renault Trafic und dem Opel Vivaro teilt. Als einiger in diesem Rio bietet er allerdings LED-Tagfahrlicht. Der Fiat Talento sei ein zweckmäßiger Transporter, der sich auf die tatsächlichen Anforderungen der gewerblichen Nutzer konzentrier. Er ist größer als sein Vorgänger Scudo, erfülle damit besser die Anforderungen des Marktes und schließt die Lücke zwischen dem Fiat Doblò.

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Fiat Professional

Drei verschiedene Innenraumvarianten stehen zur Wahl, das  Ladevolumen beträgt  zwischen 5,2 und 8,6 Kubikmetern. Den Talento gibt es als  Kastenwagen, Personentransporter, Doppelkabine (Multicab) und Fahrgestell mit Flachboden. Die Leistungspalette der Turbodiesel reicht von 70 kW (95 PS) bis 107 kW (145 PS und die Preisliste beginnt bei 23.430 Euro. „Der Talento ist derzeit unsere größte Chance zu wachsen“, so Zimmermann.

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Fiat Professional

Auch der Fiat Doblò Cargo bietet eine große Bandbreite in seinem Segment, das rund 25 Prozent des gesamteuropäischen Marktes für leichte Nutzfahrzeuge ausmacht. Die Palette reicht vom konventionellen Lieferwagen bis zu Sonderfahrzeugen. Für den Fiat Doblò Cargo haben sich seit dem Jahr 2000 bis heute fast 1,7 Millionen Kunden entschieden. Mit einem Ladevolumen von bis zu 5,4 Kubikmeter und einer Nutzlast von bis zu einer Tonne ist der Fiat Doblò Cargo für kleine Transportaufgaben gerüstet. Zur Verfügung stehen ausschließlich Euro-6-Motoren, die je nach Typ mit Diesel, Benzin oder in bivalenter Variante wahlweise mit Benzin oder Erdgas betrieben werden.

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Fiat Professional

Kleinster unter den Schaffern von Fiat ist der Fiorino. Er eignet sich dank seiner kompakten Abmessungen perfekt zum Einsatz im innerstädtischen Ladeverkehr. Dennoch bietet er ein hohes Ladevolumen von bis zu 2,8 Kubikmeter und Nutzlast von bis zu 660 Kilogramm. Auch hinsichtlich der Unterhaltungskosten, des Komforts und der Vielseitigkeit nehme der Fiat Fiorino eine Spitzenposition in seiner Kategorie ein. Für ihn gibt es jetzt auf Wunsch ein Radio mit Navigationsgerät und Touchscreen, zudem wurde das Handschuhfachvergrößert, damit sich dort auch ein Laptop verstauen lässt. Ferner steht ein automatisiertes Schaltgetriebe sowie Erdgasantrieb zu Wahl. Die Nettopreise starten bei 11.000 Euro.

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1 Kommentar zu "Explosiver Schlussmann "

  1. Franclad - 06.02.2017, 12:37 Uhr (Kommentar melden)

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