News 09.03.2017

Heftige Rückschläge für VW und Audi…

…und unerwartete Gewinner in der Dataforce-Bilanz des Februar

Um 6,7 Prozent schlechter schnitt der relevante Flottenmarkt im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat ab. Entsprechend mussten auch einige Marken schlechtere Ergebnisse verbuchen als in den Monaten zuvor. Besonders heftig traf es einige aus den Top ten.

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Dataforce

Marktführer Volkswagen konnte auch im Februar keinen Aufwärtstrend einläuten: Mit 13,8 Prozent gegenüber dem Februar 2016 fiel das Minus sogar recht deftig aus. Das lag vor allem an den beiden Bestsellern Golf (-17,3%) und Passat (-29,6 Prozent), die kräftig schwächelten. Zum Glück gibt es da noch den Tiguan, der mit einem Plus von 30,6 Prozent einiges wieder gut machte und mittlerweile auf Platz sechs der Modell-Top-ten rangiert – und damit vor dem Audi A6 (siehe pdf-Datei als Download).

Denn auch dieser brach mit einem Minus von 33,4 Prozent kräftig ein, was im übrigen für sieben der zehn Topmodelle im Flottenmarkt gilt. Da auch der Audi A4 ein Minus von 12,3 Prozent verbuchte, konnte Mercedes die Ingolstädter im Markenranking überholen und auf Rang zwei vorfahren, da die Stuttgarter ein leichtes Plus von 0,9 Prozent realisierten. Bei Audi steht indes ein Minus von 21,8 Prozent unter dem Strich.

Mit 17,5 Prozent steht auch bei BMW ein Minus zu Buche, was vor allem dem mageren Abschneiden des Dreier geschuldet ist, der sich um 32,8 Prozent schlechter verkaufte. Der neue Fünfer scheint indes im Markt angekommen, denn für ihn steht ein kleines Plus von 2,3 Prozent in der Liste. Auch Ford konnte mit 1,5 Prozent ein kleines Plus einfahren, während Škoda ein Minus von 3,4 Prozent hinnehmen musste.

Einen schönen Erfolg konnte Opel im Februar mit einem Plus von 15 Prozent verbuchen und damit gegen den Trend wachsen, was vor allem am Astra lag, der sich um 47,3 Prozent besser verkaufte. Auch Renault (+39,1%), Seat (+22,5%) und Toyota (+23,3%) schnitten besser ab als noch ein Jahr zuvor.

Die drei meistverkauften Modelle im Februar waren übrigens der erwähnte Opel Astra, der Seat Ateca und der VW Tiguan – womit klar sein dürfte, dass das SUV endgültig im Flottenmarkt angekommen ist.

Das Minus des gesamten Marktes lag nach Arbeitstagen bereinigt bei 3,9 Prozent. hjm

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