News 14.02.2017

Mercedes verdrängt Audi

Der Flottenmarkt im Januar

Auch der Januar 2017 war laut dem Markbeobachter Dataforce mit einem Plus von 9,2 Prozent wieder ein sehr erfolgreicher im relevanten Flottenmarkt. Entsprechend konnten die meisten Marken weiter zulegen. Es gab aber auch Ausnahmen.

Zunächst aber bleibt festzuhalten, dass Volkswagen nach einigen schwachen Monaten im zweiten Halbjahr 2016 im Januar wieder ein Plus einfahren konnte. Der Marktführer verkaufte 11,6 Prozent mehr Pkw als im Vorjahresmonat. Einen Anteil daran fällt dem Passat zu, der um 11 Prozent zulegen konnte. Der Golf hingegen schwächelt weiter und verkaufte sich um 10,4 Prozent schlechter, was aber sicherlich dem Modellwechsel geschuldet ist. Weiter steil bergauf geht es beim Tiguan, der sich um satte 66,5 Prozent steigern und sogar den Audi A4 hinter sich lassen konnte (siehe pdf als Download).

 - Verkauft sich im Flottenmarkt blendend: VW Tiguan.
Verkauft sich im Flottenmarkt blendend: VW Tiguan.
VW

Noch vor die Markentochter Audi schiebt sich im Januar Mercedes. Die Flottenverkäufe der Stuttgarter wuchsen um 12,5 Prozent auf 6.281 Einheiten, so dass man nun einem Marktanteil von 10,7 Prozent behauptet. Dabei kam das Plus weniger von der C-Klasse mit einem Plus von 2,2 Prozent, sondern von der E-Klasse, die sich um 48,9 Prozent steigerte.

Nur Dritter mit einem kleinen Plus von 3,6 Prozent ist Audi. Zu diesem Ergebnis steuerte weniger der A4 (+0,7%) seinen Teil bei, sondern ebenfalls ein SUV: Der runderneuerte Q5 steigerte sich von 418 auf 1.339 Einheiten, was einem Zuwachs von 220 Prozent entspricht.

Mit BMW folgt die erste Marke, die ein Minus einfuhr – und zwar mit 6,5 Prozent. Mit ein Grund dafür dürfte der schleppende Absatz des Dreier gewesen sein, der ein Minus von 28 Prozent verbuchte. Auch der Einser lief schlechter (-29,2%). Ebenfalls weniger als im Vorjahresmonat verkaufte Ford (-3,3%), und das, obwohl der Fiesta mit 55,9 Prozent kräftig zulegte.

Während Skoda mit 48,9 Prozent dank eines starken Octavia (+44,2%) kräftig an Boden gewann, musste sich Opel mit einem kleinen Plus von 2,8 Prozent zufrieden geben. Und Renault machte im Januar vieles richtig und steigerte sich um 49,4 Prozent. hjm

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