Masterlease nimmt kein Neugeschäft mehr an
Geschäftsbetrieb wird aber nicht komplett eingestellt
Der Fullservice-Dienstleister Masterlease nimmt seit dem 1. Oktober kein Neugeschäft mehr an. Der Geschäftsbetrieb läuft aber entgegen anders lautender Meldungen weiter. „Wir werden die bestehenden Verträge wie vereinbart bis zum Laufzeitende erfüllen, den Service garantieren und unseren Geschäftsverpflichtungen nachkommen“, stellte Geschäftsführer Steffen Giebler (Foto) im Gespräch klar.
Aufgrund der Lage von Masterlease könne er sich aber nicht vorstellen, dass es noch einmal dazu komme, dass man irgendwann einmal wieder auch Neugeschäft annehme; dementsprechend würden derzeit Gespräche mit den Mitarbeitern hinsichtlich eines langfristig angelegten Sozialplans geführt.
Hintergrund für die Entscheidung ist, dass seit mehreren Monaten die amerikanische Zentralbank (FED) mit 37,5 Prozent der größte Anteilseigner der Masterlease-Muttergesellschaft GMAC ist. Der US-Autobauer GM und der Investor Cerberus sind nur noch Minderheitsaktionäre. Im Zuge des Wechsel des Bankenstatus in den USA sei es Tochterunternehmen nicht mehr erlaubt, Risiko basiertes Geschäft anzunehmen, worunter Fullservice-Leasing falle, so Giebler.
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Kommentare
05.02.2010
14:03 Uhr
Gerd
Hallo,
stimme ich nur zu!!!!
25.12.2009
13:12 Uhr
Autohaus
Sehr geehrte Damen und Herren,
finde es sehr schade das Masterlease dann in ca.4 Jahren kein Leasing Rückläufer mehr bekommt und dem zufolge auch das Aus für Masterlease bedeutet.Mann sollte schnellstens einen Investort aus Europa finden und nicht immer den Amerikaner als Haupt Investor haben.Europa kann doch aus eigener Kraft seine Geschäfte führen.
Ich Kaufe schön Jahre lang bei Masterlease Autos und kann nur sagen 1a Mitarbeiter und Fahrzeuge.Ganze Paket passt Preis Leistung und Service.
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