25.01.2012

Der Up bekommt Geschwister

VW plant CNG-, E-, Cross- und GT-Varianten

Kleinstwagen sind gerade in Fuhrparks zahlreich, die vornehmlich in Innenstädten unterwegs sind. Und deren Fuhrparkleiter dürften sich über das sich bald erweiternde Angebot von VW freuen: Die Wolfsburger erweitern die Palette des Up nämlich um mehrere Derivate.

Nach dem Fünftürer, der bereits im Mai zu Aufpreisen von 475 Euro beim Händler stehen wird, gelangt im Sommer eine Erdgas-Variante in den Handel. Im Spätsommer bringt VW den Cross Up auf den Markt, der sich mit rustikal wirkenden Kunststoff-Applikationen und einer eigenständigen Innenausstattung im typischen Stil der Cross-Modelle als Pseudo-Geländewagen präsentiert.

Interessant wird es 2013: Dann treten der vollelektrische E-Up und der sportliche Up GT auf den Plan. Die elektrische Variante verfügt über einen 60 kW/82 PS starken Elektromotor mit 210 Nm Drehmoment, der den Kleinstwagen in knapp 14 Sekunden auf 100 km/h und weiter auf 130 km/h Spitze bringt. Die maximale Reichweite soll bei 150 Kilometern liegen. Abmessungen und Gepäckraum bleiben unverändert - eine Seltenheit bei elektrifizierten Derivaten.

Mindestens ebenso reizvoll, jedoch im Ansatz völlig anders, ist der Up GT, bei dem der 1,0-Liter-Dreizylinder-Motor mittels Turbolader auf 81 kW/110 PS gebracht wird. Das ist exakt die Leistung des ursprünglichen Golf GTI, und dank eines Leergewichts von nur 960 Kilogramm dürfte der kleine Wolfsburger dem mittlerweile knapp 36 Jahre alten Vorbild in Sachen Fahrfreude kaum nachstehen. Der Spurt von 0 auf 100 km/h gelingt in 8,5 Sekunden, die Spitze liegt bei 195 km/h. Den GT soll es auch als Fünftürer geben.

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