Flottenmarkt bricht ein

Rückgang von 12 Prozent im Januar

Mit nur 35.455 neu zugelassenen Pkw verzeichnet der Flottenmarkt im Januar einen Rückgang von knapp zwölf Prozent im Vergleich zum bereits schwachen Vorjahresmonat. Das melden die Marktbeobachter von Dataforce. Seit 2001 wurden demnach nur in einem Monat weniger Dienstwagen zugelassen als im ersten Monat dieses Jahres (August 2009: 32.578 Pkw). Damit sind die Flottenzulassungen weit entfernt von ihrem gewohnten Niveau - und mehr als 60.000 neu zugelassene Pkw pro Monat scheinen in weite Ferne gerückt.

Dementsprechend dominieren bei den Markenzulassungen (zunächst) die Minuszeichen. VW (-28,7%), Ford (-32,6%) und Audi (-23,5%) mussten herbe Einbußen hinnehmen, während insbesondere die Marken auf den Plätzen fünf bis zehn teilweise große Zuwächse verzeichnen konnten: Skoda (+61,5%), Renault (+48,8%), Peugeot (+51,8%) und Toyota (+69,5%) konnten enorm zulegen (siehe pdf-Datei als Download).

Extrem fielen auch die Vergleichszahlen bei den Modellen aus: So büßten Audi A4 (-37,2%), VW Golf (-35,4%) und VW Passat (-48,3%) stark ein, während Skoda Octavia (+92,1%), Mercedes E-Klasse (+126,6%) und VW Transporter (+34,5%) im Januar stark gewannen.

Im Privatmarkt sind die Neuzulassungen mit rund 76.500 Pkw im Januar 2010 nahezu auf dem Niveau des Vorjahresmonats (-4,8 %) – wohlgemerkt vor Einsetzen der Wirkung der Umweltprämie. Die Segmente Fahrzeugbau (-2,6 %) und Fahrzeughandel (-11,3 %) verzeichneten einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat, während die Autovermieter knapp 5.800 Fahrzeuge mehr zuließen (53,9 %). Bleibt abzuwarten, wie die Neuzulassungen – ungestützt durch ein staatliches Konjunkturpaket – im Februar 2010 ausfallen werden

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