Neuer Fuhrpark-Service Bluefleet

TÜV Rheinlad bietet Fuhrpark-Check zur Reduzierung der Kosten bei umweltbewußtem Handeln an

Kostensenkung als Maxime in wirtschaftlich harten Zeiten gilt auch für Betreiber von Fahrzeugflotten. Die neue TÜV Rheinland-Dienstleistung Bluefleet soll helfen, den Firmenwagen umweltbeusst zu nutzen und gleichzeitg Kosten zu reduzieren.. „Vielen Fuhrparkchefs ist noch immer nicht bewusst, dass die dauerhafte Verringerung von CO2-Emissionen in der Praxis die Einsparung von Kraftstoff bedeutet und damit gleichzeitig die Kosten senkt“, sagt Jochen Kock, Projektleiter Bluefleet bei TÜV Rheinland. Häufig fehlen eindeutige Zielsetzungen und die Dienstwagenverordnungen der Unternehmen sind nicht entsprechend formuliert.

Und so funktioniert Bluefleet: Die TÜV Rheinland-Experten ermitteln auf Basis der individuellen Daten wie Fahrzeughersteller, Modelltyp bis 2,8 Tonnen und Antriebsart (Diesel, Benzin, Gas) den durchschnittlichen CO2-Wert des Fuhrparks anhand realer Verbrauchswerte und tatsächlicher Kilometerleistungen. Anschließend vergleichen sie den errechneten Ist-Wert mit dem speziellen TÜV Rheinland-Standard und können so die Flotte als „CO2-kontrolliert“ oder „CO2-reduziert“ einstufen lassen. Der TÜV Rheinland-Standard lehnt sich an das EU-Emissionsziel für Fahrzeughersteller an, den Ausstoß ihrer Modellpalette bis 2020 auf 95 Gramm pro Kilometer zu senken. Wer will, kann seinen Fuhrpark durch den Erwerb von Zertifikaten sogar als „CO2-neutral“ klassifizieren lassen. Nach dem Check erhält der Kunde CO2-Zielwertvorschläge für den vereinbarten Vertragszeitraum von mindestens drei Jahren.

Mit dem Bluefleet-Logo auf den Fahrzeugen dokumentiere das Unternehmen nach außen seine ökologische Ausrichtung und sorge im Zuge einer zuneh­menden Sensibilisierung für CO2-Emissionen in der Öffentlichkeit für ein sauberes Image des Unternehmens. Alle zwölf Monate durchleuchten die TÜV Rheinland-Fachleute den Fuhrpark erneut und passen Emissionswert und Einstufung an.

Der Vorteil des neuen Angebots ist, dass die neutralen Sachverständigen bei ihren Berechnungen nicht von einem theoretischen Normverbrauch ausgehen, sondern den tatsächlichen Verbrauch des Fuhrparks zugrunde legen.

Welches Potenzial in einer umweltbewusst eingesetzten Flotte steckt, zeigt ein Rechenbeispiel des TÜV Rheinland: Basis ist dabei eine CO2-Reduktion von fünf Prozent gemäß TÜV Rheinland-Standard. Der durchschnittliche Verbrauch für ein Fahrzeug liegt heute bei 6,72 Litern Diesel pro 100 Kilometer, der CO2-Ausstoß bei 178 Gramm pro Kilometer. Im zweiten Jahr ergibt sich eine Ersparnis von 0,37 Liter pro 100 Kilometer und 10 Gramm CO2.je Kilometer. Bei einem Diesel-Nettopreis von 0,95 Euro pro Liter bedeutet dies eine Kostenreduktion von 0,35 Euro auf 100 Kilometern. Hochgerechnet auf eine Flotte von beispielweise 215 Fahrzeugen mit einer jährlichen Laufleistung von jeweils 30.000 Kilometern heißt das: 64,5 Tonnen weniger CO2, 23.900 Liter weniger Kraftstoff und 22.700 Euro weniger Kosten pro Jahr.

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