Typklassen: Kaum Umstufungen
Keine Veränderungen bei den meisten Autos
Für gut Zweidrittel der Autofahrer in Deutschland ändert sich nichts, wenn spätestens im kommenden Jahr die neuen Einstufungen für die Versicherungsklassen bei Haftpflicht und Kasko wirksam werden. Insgesamt haben die Versicherer 20.900 unterschiedliche Pkw-Typen bewertet. In der Haftpflichtversicherung bleibt es für 66,5 Prozent bei der bestehenden Einstufung. 31,5 Prozent ändern sich um eine Stufe nach oben oder unten. Lediglich bei 2 Prozent ist die neue Bewertung um zwei oder mehr Schritte schlechter. Ähnlich verhält es sich auch bei Voll- und Teilkasko.
Ausreißer in der Haftpflichtversicherung sind Ford Fiesta 1,2 und der Honda Accord 2,0 sowie BMW 330d und Suzuki Wagon R 1,3. Während Ford und Honda um drei beziehungsweise vier Stufen besser einsortiert werden, fallen BMW und Suzuki die gleichen Schritte zurück. In der Vollkasko listet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) Renault Megane Scenic mit 66 kW/90 PS und Hyundai i30cw 1,4 als Gewinner auf und führt sie nun drei Schadensklassen besser, während Ford KA 1,2 und Toyota iQ 1,0 um vier Klassen schlechter notiert werden.
In der Teilkasko fällt der alte Mercedes 230 SL um vier Stufen ab, wird aber noch vom VW Multivan California 2,5 TDI überboten, der fünf Klassen schlechter eingestuft wird als im Vorjahr. SP-X
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