VMF erleichtert Ausschreibungen
Neues Qualitätssiegel des Verbandes
Der Verband der markenunabhängigen Fuhrparkmanagementgesellschaften (VMF) hat ein standardisiertes Ausschreibungsverfahren entwickelt. Mit diesem weiteren Qualitätssiegel für die Branche will der VMF Prozesse und Verfahren erleichtern. „Wenn ein Verantwortlicher sich einen Marktüberblick verschaffen oder seinen Fuhrpark neu ausschreiben möchte, dann sollte das einfach und schnell zu machen sein. Für alle Beteiligten“, sagt Verbandsvorsitzender Michael Velte.
Viele Unternehmen investieren bei Ausschreibungen zurzeit noch zu viele Ressourcen und machen sich das Leben schwer, weil die Anbieter in ihren Angeboten nicht vergleichbar sind, so der Verband. Der VMF habe daher ein normiertes Verfahren entwickelt, das einfach zu nutzen und zu adaptieren sei. Das Ziel dabei sei gewesen, die Arbeit für alle Seiten – Anbieter und Flottenbetreiber – zu erleichtern sowie die wichtigsten Tipps zum Ausschreibungsprozess zusammenzustellen.
Ein Beispiel: Während in den Ausschreibungen von Leasinggesellschaften oft mehr als 80 Fahrzeuge zu berechnen seien, reichen eigentlich 20 repräsentative Fahrzeuge, um einen Überblick zu erhalten. Das erleichtere die Arbeit sowohl dem ausschreibenden Unternehmen, als auch den Leasinggesellschaften. Zudem sei es sinnvoll, maximal sechs Leasinggesellschaften um Vergleichsangebote zu bitten. Alles andere verkompliziere unnötig den Prozess für den Ausschreibenden und bringt wenig neue Erkenntnisse.
„Unsere Standardausschreibung hilft dabei, dass die Kunden sich zunächst über ihre Anforderungen, Ziele und Auswahlkriterien klar werden und dann mit einem optimierten Auswahlprozess sehr effizient den passenden Dienstleister finden können“, unterstreicht Velte den Nutzen des neuen Qualitätssiegels. Alle Beteiligten hätten Vorteile: Die Kunden müssten kein eigenes Verfahren mehr entwickeln, sondern könnten auf die Standardvorlage der Fuhrparkspezialisten zurückgreifen und sich rein auf die Festlegung des eigenen Anforderungsprofils und Pflichtenhefts konzentrieren. Aber auch die Anbieter hätten es als Teilnehmer an der Standardausschreibung einfacher, denn sie könnten bei der Beantwortung leichter erkennen, was gefordert ist und müssen sich nicht jedes Mal in ein neues Verfahren einarbeiten.
Somit seien Ausschreibungen auch schneller beantwortet, und der Ausschreibende wisse früher, wo er steht. Und er könne gegebenenfalls Korrekturen vornehmen, was wiederum dem Unternehmen Zeit und Geld spare. Velte: „Es ist ein Branchenstandard, der schon von Anfang an die Zusammenarbeit vereinfacht.“
Die Vorlage für den genormten Ausschreibungsprozess, ist im Excelformat über die Homepage des VMF (www.vmf-fuhrparkmanagement.de) kostenlos herunter zu laden. Die Vorlage sei einfach an die eigenen Bedürfnisse zu adaptieren, berücksichtige alle wichtigen Punkte und kalkuliere automatisch. Velte: „Einfacher geht es kaum.“
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Kommentare
20.04.2010
13:21 Uhr
Jürgen Haustein
Sehr geehrte Damen und Herren,
können Sie mir genau sagen, wo ich die Exceltabelle für die Ausschreibung finde.
Vielen Dank im Voraus.
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