Nur für Fuhrparks eine Option
Warum setzen Fuhrparkbetreiber auf E-Autos? Dataforce fragte nach.
Elektrofahrzeuge haben in den Pkw-Neuzulassungs-Statistiken per Mai 2011 kumuliert erstmals die 1.000er-Marke überschritten. Privatkunden halten dabei gerade einmal 4,9 Prozent der Fahrzeuge, während sich die drei Sondereinflüsse Autobauer, -handel
Elektrofahrzeuge haben in den Pkw-Neuzulassungs-Statistiken per Mai 2011 kumuliert erstmals die 1.000er-Marke überschritten. Privatkunden halten dabei gerade einmal 4,9 Prozent der Fahrzeuge, während sich die drei Sondereinflüsse Autobauer, -handel und -vermieter auf 49,7 Prozent summieren. Das aktuell stärkste Marktsegment und damit die treibende Kraft ist der Relevante Flottenmarkt mit einem Anteil von 45,4 Prozent an den zugelassenen Elektrofahrzeugen. Gleichwohl ist das erklärte Ziel von einer Million Elektrofahrzeugen im Jahr 2020 noch weit entfernt (siehe Bildergalerie).
Was überzeugt die Flottenentscheider, in ihren Fuhrparks auf Elektromobilität zu setzen? Dieser Frage geht der Marktbeobachter Dataforce in der aktuellen Studie “Elektromobilität in deutschen Fuhrparks“ nach.
So schätzt sich mehr als die Hälfte der Flottenentscheider bei der Beschaffung von Firmenwagen als kostenbewusst ein. Lediglich 16,7 Prozent sehen sich selbst als „Grüne Innovatoren“, denen die Nachhaltigkeit Ihres Fuhrparks auch Mehrkosten wert ist.
Diese Verteilung spiegelt sich auch bei der Fragestellung nach Anreizen zur Anschaffung von Elektrofahrzeugen wider. Für knapp neun von zehn Fuhrparkverantwortlichen stellt eine Steuerbefreiung von Elektrofahrzeugen den größten Anreiz dar. Eine Null-Emissionen-Plakette hingegen ist lediglich für die Hälfte der Flottenmanager entscheidungsrelevant.
