News 06.04.2017

Vimcar geht in die Offensive

"Digitaler Fuhrparkleiter"

Das Ende 2013 gegründete Berliner Startup Vimcar hat sich frisches Kapital besorgt und will nun weitere Prozesse rund um den Firmenwagen automatisieren.

 - Vimcar-Geschäftsführer Christian Siewek.
Vimcar-Geschäftsführer Christian Siewek.
Vimcar

Mit der neu gewonnen Liquidität, die auch von neuen Investoren bereit gestellt wird, will das Startup sein Produktangebot stark ausweiten: Den Markteintritt hatte Vimcar bisher mit einem digitalen Fahrtenbuch gemeistert, nun sollen weitere Prozesse rund um den Firmenwagen automatisiert werden. Geschäftsführer Christian Siewek: „Wir konzentrieren uns auf Fuhrparks, die wenig Zeit und Ressourcen haben ihre Firmenfahrzeuge effizient zu managen. Mit Vimcar wollen wir diesen Unternehmen einen digitalen Fuhrparkleiter an die Seite stellen, der alle Aufgaben digitalisiert und zentralisiert. Neben dem Schreckgespenst Fahrtenbuch gehen wir nun auch die Themen Tankkarte, Reifen, Führerscheinkontrolle und Leasingvertrag an.”

Neben großen Kooperationspartnern wie Haufe Lexware, Datev oder Media Markt setzen nach Angaben des Unternehmens inzwischen 5.000 Unternehmen auf die Software der Berliner. Technologisch basiert die Lösung auf einem kleinen OBD-Stecker, der in die gesetzlich standardisierte Diagnoseschnittstelle im Fußraum des Pkw eingesteckt wird. Über eine integrierte SIM-Karte werden die Fahrzeugdaten online gesichert und dem Unternehmen beziehungsweise den Fahrern über Apps (iOS, Android, Web) zur Verfügung gestellt. Zukünftig sollen die Fahrzeugdaten aber nicht mehr über den Stecker, sondern direkt über entsprechende Schnittstellen zu den Automobilherstellern abgerufen werden.

Vimcar setzt mit seiner OBD-Hardware auf eine universal einsetzbare Nachrüstlösung, die unabhängig vom Fabrikat in allen Pkw eingesetzt werden kann. Inzwischen habe man eine fünfstellige Anzahl an Fahrzeugen vernetzt, in 2016 konnte ein Wachstum von circa 300 Prozent verzeichnet werden, so das Unternehmen. Zu den Partnern des 35-köpfigen Unternehmens gehören unter anderem der Deutsche Steuerberaterverband, Datev, Haufe- Lexware und Media Markt. hjm

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