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Foto: Brose
Das Thermomanagement des Zulieferers Brose nimmt Wärmeenergie beim Ladevorgang auf und speichert sie für die Heizung.

IAA-Neuheit

Brose erhöht Reichweite durch Wärmeverteilung

Auf der IAA zeigt Brose ein Thermomanagement, das die beim Aufladen von E-Autos entstehende Wärmeenergie speichert.

Mit cleverem Thermomanagement lässt sich die Reichweite von E-Autos steigern. Zulieferer Brose will auf der IAA in München (7. bis 12. September) ein ganzheitliches System für die Wärmeverteilung im Auto vorstellen, das die Reichweite um bis zu 15 Prozent erhöhen soll.

Die Effizienzgewinne kommen unter anderem dadurch zustande, dass die im Winter beim Laden der Batterie entstehende Wärme für das Aufheizen des Innenraums gespeichert wird. Eine weitere Besonderheit ist ein besonders leiser Radiallüfter für die Batteriekühlung während des Ladens. Das Thermalsystem besteht aus kompakten Modulen, die alle nötigen Komponenten von der Wärmepumpe bis zum Kühlmittelverteiler enthalten, auf Wunsch gibt es auch ein bereits mit Kühlmittel befülltes Komplettsystem.  

Brose ist nicht der einzige Zulieferer, der sich auf der IAA mit dem Thermomanagement von E-Autos befasst. Schaeffler etwa zeigt ein besonders kompaktes System, das mit 60 Prozent weniger Bauraum auskommen soll als die aktuelle Technik. (Holger Holzer/SP-X/deg)

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