Foto: Spedion GmbH

Fördermittel für Logistikunternehmen

Bund unterstützt bei Telematik-Investitionen

Neben Digitalisierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, bezuschusst der Bund ab dem 7. Januar 2020 auch Weiterbildungen in Betrieben mit schweren Nutzfahrzeugen.

Ab dem 7. Januar 2020 fördert das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) wieder De-minimis-Anträge und digitale Systeme mit bis zu 33.000 Euro pro Jahr und pro Unternehmen. Der Zuschuss richtet sich speziell an Transportbetriebe des Werk- und Güterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen. Für eine schnelle und unkomplizierte Antragsstellung können betroffene Unternehmen sich Hilfe durch autorisierte Beratungsdienstleister holen. Dazu vergibt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Förderprogramms "go digital" einen 50-prozentigen Zuschuss.

Steuerrecht: Elektroautos auch in Zukunft gefördert

Die Bundesregierung setzt auf den Mobilitätswandel. Deshalb weitet sie die steuerliche Förderung für E-Autos, Diensträder und den ÖPNV weiter aus.
Artikel lesen >

Eines dieser Dienstleister ist Weick Consulting. Geschäftsführer Thomas Weick betont hierbei die Wichtigkeit der Nutzung von Fördermitteln: "Wir erleben einen stetigen Anstieg der monatlichen laufenden Kosten in Transportunternehmen. Preistreiber sind hier vor allem Investitionen in Kraftstoff, in Personal, aber auch in Systeme, die die für die Zukunftsausrichtung so wichtige Digitalisierung unterstützen. Wir beraten unsere Klienten, wie sie diese Kosten durch die gezielte Nutzung von Förderprogrammen abfedern können, um die Mittel zu haben für andere, die Wettbewerbsfähigkeit erhaltende Investitionen."

Förderung von digitalen Helfern und Fortbildung

Der internationale Logistikanbieter TET-Spedition erhielt den Zuschuss des Bundes durch die Beratung von Weick Consulting für ein Android-Telematiksystem von Spedion. Dieses ermöglicht neben der unkomplizierten Kommunikation zwischen Fahrer und Fuhrparkleitstelle auch das Monitoring diverser fuhrparkrelevanter Aspekte wie Kraftstoffverbrauch und Fahrverhalten. Durch diese Daten können Optimierungspotenziale für den Fuhrpark ermittelt werden. Das sei entscheidend für die Vergabe der Fördermittel.

Auch Fortbildungen sind neben Digitalisierungs- und Modernisierungsmaßnahmen förderfähig: So erhielt auch die Firma IHRO Fördermittel für die Weiterbildung in Fahrsicherheit und wirtschaftlichem Fahren, Kommunikations- und Verhaltenstraining für Disponenten und Fahrer sowie Deutschunterricht für fremdsprachige Mitarbeiter. (et)

hintergrundgrafik

Tipps & News rund um Fuhrparkmanagement und betriebliche Mobilität:der fuhrpark.de-Newsletter

Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen fuhrpark.de-Newsletter!