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Foto: SP-X
Zehntausende Blitzer-Messungen in Deutschland könnten fehlerhaft sein

Fehlerhafte Tempo-Messungen

Bußgeldverfahren könnten eingestellt werden

Ein Blitzer von Polizei und Ordnungsämtern steht seit einigen Monaten wegen falscher Geschwindigkeitsmessungen in der Kritik. Eine Nachbesserung hat offenbar nichts gebracht.

Der umstrittene Blitzer Leivtec XV3 misst bei Autofahrern offenbar weiterhin falsche Geschwindigkeiten. Einer Stellungnahme der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) zufolge hat das Überwachungsgerät auch nach einer Überarbeitung der Bedienungsanleitung in Tests von Sachverständigen Geschwindigkeitsmesswerte ausgegeben, die die Verkehrsfehlergrenzen verletzen. Insbesondere auch zu Ungunsten der betroffenen Autofahrer.  

Hoffnung für geblitzte Autofahrer

Der Blitzer war bereits 2019 wegen möglicher Messfehler in die Diskussion geraten. Der Hersteller hatte daraufhin die Gebrauchsanweisung modifiziert. Offenbar ohne Erfolg, wie die PTB als Genehmigungsbehörde nun festgestellt hat. Die Berliner Polizei hat die Messungen mit dem Leivtec-Gerät daraufhin bereits eingestellt, wie der RBB berichtet. Allein in der Hauptstadt könnten zehntausende Messungen ungültig sein. Auch Autofahrer in anderen Bundesländern können sich Hoffnung auf Einstellung der jeweiligen Bußgeldverfahren machen. Der ADAC zumindest empfiehlt den Behörden, offene Bußgeldverfahren zunächst bundesweit ruhen zu lassen. 

(Holger Holzer/SP-X/JL)

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Bußgeldbescheide nach Dienstfahrt mit Firmenwagen

10 km/H sind auf dem Tacho schnell mal mehr drauf und die Parkverbotszone.... tja... man könnte schwören... die war vorhin noch nicht da. Mit dem privaten Pkw ist die Frage, wer für die Ordnungswidrigkeit haftet und das Bußgeld zu zahlen hat, schnell geklärt. Natürlich der Fahrer des Wagens – der in den meisten Fällen auch der Halter ist. Und der bekommt den Anhörungsbogen natürlich direkt zugeschickt. Aber wie verhält sich das bei einer Dienstfahrt mit dem Firmenwagen?

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Ein Bußgeld droht bei schlecht geführtem Fahrtenbuch

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