Foto: Caritas

500 neue Ladepunkte geplant

Caritas NRW ordert 165 E-Smarts für die ambulante Pflege

Die Caritas in Nordrhein-Westfalen ist künftig besonders klimafreundlich unterwegs. Der Bundesverband eMobilität BEM begrüßt das Projekt.

Die Caritas in Nordrhein-Westfalen wird künftig über eine große Elektroflotte verfügen: Insgesamt 165 E-Autos vom Typ Smart hat NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart an den Wohlfahrtsverband übergeben. Die Fahrzeuge wurden vom Land mit 4.000 Euro pro Fahrgeug aus dem NRW-Programm "Emissionsarme Mobilität" gefördert – zusätzlich zur Umweltprämie des Bundes in Höhe von 4.000 Euro.

25 Ortsverbände werden die Kleinfahrzeug vorrangig für die ambulante Pflege nutzen und damit etwa 3.000 Patienten mit modernen Elektrofahrzeugen erreichen. Pro Jahr können somit fast zwei Millionen Kilometer klimafreundlich gefahren und schädliche Emissionen vermieden werden.

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Zurzeit sind 2.700 Caritas-Autos im Erzbistum Paderborn im Einsatz. Die damit zurückgelegten Kilometer führen insbesondere auf Kurzstrecken zu einem hohen Schadstoffausstoß. "Gerade deshalb sehen wir uns in der Pflicht, als Caritas einen Beitrag zur Wahrung der Schöpfung zu leisten, " sagt Esther van Bebber, Vorständin der Caritas-Dienstleistungsgenossenschaft (cdg). Die im Vorjahr gegründete Genossenschaft hat für die Beschaffung der Fahrzeuge und die Umsetzung in den beteiligten Verbänden gesorgt.

"Vorteile der Elektromobilität erkannt"

Der Bundesverband eMobilität e.V. BEM lobte das Projekt. "Die Verantwortlichen der Caritas haben konsequent ihre Vorteile in der Elektromobilität erkannt, zielgerichtet ein Handlungskonzept für den Betrieb der Flotte erstellt und umgesetzt", sagte Frank Müller, Wissenschaftlicher Beirat des BEM. Müller zufolge will die Caritas in den kommenden Jahren weitere 300 E-Fahrzeuge bestellen und investiert auch in Mehrwertdienste wie Carsharing.

Für die Flotte bauen die Caritas-Ortsverbände derzeit Ladesäulen auf. Insgesamt sollen 500 neue Ladepunkte in Zusammenarbeit mit den örtlichen Netzanbietern errichtet und die Fahrzeuge mit ausschließlich regenerativ erzeugtem Strom betrieben werden.

Der Bundesverband eMobilität

Der 2009 gegündete Verband Bundesverband eMobilität (BEM) ist ein Zusammenschluss von rund 300 Unternehmen, Institutionen, Wissenschaftlern und Anwendern aus dem Bereich der Elektromobilität, die sich dafür einsetzen, die Mobilität in Deutschland auf Basis Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen. Zu den Aufgaben des BEM gehört unter anderem dieVernetzung von Wirtschaftsakteuren für die Entwicklung nachhaltiger und intermodaler Mobilitätslösungen. (cr)

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