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Elektromobilität

City-Logistik: DPD setzt auf Strom

Die letzte Meile-Lieferung wird beim Paketdienst ein Stück weit emissionsfreier: Sieben Mercedes-Elektrotransporter nehmen in Berlin und Nürnberg ihren Dienst auf.

Für die lokal emissionsfreie Zustellung im urbanen Verkehr hat Mercedes-Benz Vans dem Logistikdienstleister DPD sieben batterieelektrisch angetriebene E-Sprinter übergeben. Drei der sieben Stromer sollen künftig in der Berliner Innenstadt zum Einsatz kommen, die anderen vier Fahrzeuge in Nürnberg. Deren Elektroantrieb treibt die Vorderräder an und leistet 85 kW mit einem Drehmoment von bis zu 295 Newtonmeter.

Die Zusammenarbeit von Mercedes-Benz und DPD wird wesentlich durch „Zukunft.de“ unterstützt, was als Abkürzung für „Zustellverkehre kundenfreundlich, nachhaltig, flexibel und transparent. Durch Emissionsfreiheit“ steht. Dabei handelt es sich um ein unter der Leitung Hamburgs (Projektleitstelle hySOLUTIONS) über die drei Bundesländer Baden-Württemberg, Hamburg und Hessen umgesetztes Vorhaben zur Elektrifizierung der Paketauslieferung auf der letzten Meile. „DPD hat es sich zum Ziel gesetzt, Transportemissionen kontinuierlich zu reduzieren“, umriss Gerd Seber, Group Manager City Logistics & Sustainability bei DPD Deutschland die nachhaltige Strategie.

Die Kastenwagen haben ein zulässiges Gesamtgewicht von 3.500 Kilogramm, verfügen über eine Hochdachausführung und besitzen eine nutzbare Batteriekapazität von 47 kWh mit einer Reichweite von 168 Kilometern bei einer maximalen Zuladung von 891 Kilogramm. Patrick Albrecht, zuständiger Key Account im Flottenmanagement des Mercedes-Benz Van Vertriebs Deutschland erklärte zur Übergabe: „Mit dem E-Sprinter haben wir ein Fahrzeug in unserem Portfolio, das sich hinsichtlich seiner Ausstattung und Reichweite sehr gut für die Anforderungen der Kurier-, Express- und Paketdienstbranche zur Auslieferung auf der sogenannten ‚letzten Meile‘ eignet.“ (mas)

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