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Kritik vom ZDK

Corona: Autowerkstätten bleiben offen

Um die Ausbreitung des Virus zu bekämpfen, bleiben Autohäuser allerdings geschlossen. Der Branchenverband ZDK kritisiert die Entscheidung.

Auswirkungen der Corona-Krise: Die Kfz-Werkstätten in Deutschland bleiben offen, Autohäuser müssen schließen. Mit der Untersagung des stationären Handels will die Bundesregierung die Ausbreitung des Corona-Virus bekämpfen, gleichzeitig sollen Autohalter weiterhin in der Lage sein, defekte Fahrzeuge reparieren zu lassen. Auch Tankstellen bleiben weiterhin in Betrieb.

Kritik vom Branchenverband ZDK

Die Maßnahme bringe die deutschen Kfz-Betriebe in eine prekäre Lage, so Thomas Peckruhn, Vizepräsident des Branchenverbands ZDK. Quer durch die Autohäuser müsse ab sofort eine Demarkationslinie gezogen werden.

Die Fortführung des Werkstattbetriebs sei ja berechtigterweise weiterhin zulässig und erwünscht. Wie aber, so Peckruhn, solle man einem Kunden, der ohnehin schon im Autohaus stehe, plausibel klarmachen, dass man ihm beispielsweise ein gewünschtes Zubehör zwar einbauen, aber nicht verkaufen dürfe?

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ZDK: Betriebe brauchen Liquiditätshilfen

Darüber hinaus würden viele Betriebe ein generelles Verbot des Handels ohne massive Liquiditätshilfen nicht überstehen. Das Kfz-Gewerbe bekenne sich ohne Wenn und Aber zum Vorrang des Schutzes von Leib und Leben in dieser noch nie dagewesenen Krisensituation, ergänzte Peckruhn. Man sehe aber nicht, dass die Anlegung unterschiedlicher Maßstäbe in ein und demselben Unternehmen einen Beitrag zum Gesundheitsschutz leisten könne. (Holger Holzer/SP-X/cr)

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