Foto: Timo Bürger/bfp

Opel GTX Experimental

Das soll der Opel von morgen sein

Die neue Opel-Studie GTX Experimental zeigt, wohin die Reise bei Opel gehen soll - technisch wie optisch.

Von Timo Bürger

Deutsch, nahbar, begeisternd – das "verkörpert unsere Markenwerte". So möchte Opel bei seinen Kunden – und solchen, die es werden sollen – wahrgenommen werden. Kombinieren will der Autobauer diese Attribute mit Werten, die man gemeinhin deutscher Ingenieurskunst zuschreibt: Qualität, Präzision und Funktionalität.

Um diese Ambitionen zu untermauern, haben die Rüsselsheimer nun einen neuen Sympathieträger auf die Räder gestellt: den neuen Opel GTX Experimental. Nur folgerichtig, dass dieser Technologieträger in einer ganz besonderen "Lokation" präsentiert wird, nämlich in einer historischen Wartungshalle für Lokomotiven.

Opel GTX Experimental ist auch ein Technikträger

Gerade einmal vier Meter lang ist diese SUV-Coupé-Studie, in der Opel aber nahezu alles verbaut hat, was in Zukunft in Sachen Mobilität bestimmend sein wird: Autonomens Fahren (Level 3) ist möglich, elektrischer Antrieb und Leichtbauweise (50 kWh-Lithium-Ionen-Batterie, die induktiv geladen werden kann) sorgt für umweltfreundliches Vorankommen.

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Fast noch wichtiger als die Technik ist den Opelanern die Optik: Das Fahrzeug "verbindet ein klares und mutiges Design mit fortschrittlichen Technologien, die das Leben leichter machen", sagt Opel- Designchef Mark Adams.

Nur das Nötigste

Reduktion auf das Wesentliche – nach dieser Maxime ist Opel bei der Gestaltung des GTX Experimental vorgegangen. So haben die Designer beispielsweise auf Türgriffe und Außenspiegel verzichtet. Außen bestimmen der Opel-Kompass (zwei Achsen, die das Markenemblem, den Opel-Blitz, kreuzen) und der so genannte Vizor (das Opel-"Gesicht" mit Scheinwerfern sowie Kamera- und Sensoren-Einheit) die Optik.

"Pure Panel" im Innenraum

Im Innenraum haben die Designer auf jegliches schmückende Beiwerk (Opel: "visuelle Entschlackung") verzichtet: Auffälligstes Gestaltungselement ist das "Pure Panel". Dies ist eine Art Bildschirm im Breitbildformat, über den sämtliche Funktionen des Fahrzeuges gesteuert werden.

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Das Fahrzeug wirkt innen wie außen leicht, luftig und locker – dazu tragen die "schwebenden Sitze sowie eine weit nach hinten reichende Panorama-Scheibe bei. Ebenfalls ein Hingucker sind die sich gegenläufig im 90-Grad-Winkel öffnenden Türen.

"New Germaness"

Die historischen Vorbilder des reduziertem, klaren, zuweilen auch kalten Bauhaus- oder Braun-Designs will Opel künftig mit Elementen der (Welt-)Offenheit oder des Freundlichen weiterentwickeln. „New Germaness“ nennt Opel diesen Style. Dass diese Herangehensweise erfolgreich sein wird, bezweifelt niemand der Verantwortlichen in Rüsselsheim.

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"Wir haben eine klare Vision, wie wir die Zukunft von Opel erfolgreich gestalten wollen. Unsere Entwicklungs- und Design-Teams haben dies mit dem Opel GT X Experimental beeindruckend verwirklicht. Er gibt einen klaren Ausblick darauf, wie wir bei Opel die künftige Mobilität sehen", sagt Opel CEO Michael Lohscheller.

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