Foto: Opel Automobile GmbH

Gewerbliche Neuzulassungen

Dataforce: Bestellverhalten bessert sich

Fuhrparkbetreiber ordern wieder, um die betreute Flotte zu modernisieren. Dennoch hat die Krise weiterhin Sparmaßnahmen zur Folge.

Zwar kann im deutschen Flottenmarkt noch nicht von Normalzustand gesprochen werdem. Durch den Corona-Dämpfer und die damit einhergehende, gegenwärtige Zurückhaltung dürfte der 2019er Rekord von knapp 940.000 Neuzulassungen laut Dataforce noch eine Weile Bestand haben. Dennoch hat die Fahrzeugbeschaffung in den meisten Unternehmen wieder angezogen. In der aktuellen Dataforce-Marktforschung hatten 89 Prozent der Studienteilnehmer angegeben, wieder Fahrzeuge zu ordern und die Fahrzeugflotten modernisieren zu wollen. Anfang April lag dieser Wert bei 55 Prozent.

Die Zurückhaltung geht also erfreulicherweise zurück, wie die Frankfurter Marktforscher feststellen. Allerdings bleiben rund zehn Prozent der befragten Firmen zögerlich. Die Studie basiert den Angaben zufolge auf einer Befragung von 522 deutschen Fuhrpark-Verantwortlichen zwischen Ende Juli und Anfang August.

Eine weitere Erkenntnis: Der Corona-bedingte Kostendruck lasse nach. Allerdings planen viele größere Flottenbetreiber weiterhin, die Fuhrparkkosten zu senken. Dazu möchten diese beispielsweise die Fahrzeuge länger halten und weniger Kilometer zurücklegen oder auf günstigere Marken bzw. weniger Ausstattung ausweichen. Ein Trend, der jedoch ebenfalls abflacht: Anfang April wollten hier 54 Prozent der Befragten den Rotstift ansetzen, aktuell sind es laut Dataforce 16 Prozent.

Elektrofahrzeuge stehen übrigens weiterhin hoch im Kurs. In diesem Segment seien Fuhrpark-Verantwortliche eher bereit, einen höheren Anschaffungspreis in Kauf zu nehmen, um die TCO insgesamt zu senken. (mas)

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