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Foto: Volkswagen
Der Taigo flößt der Kleinwagen-SUV-Klasse in Wolfsburg mehr Schwung ein. 

Dienstwagen

Der Taigo startet unter 17.000 Euro

Mit einem Schrägheck rückt Volkswagen der Plattform MQB A0 zu Leibe: Der Taigo ist drei Zentimeter länger als der T-Roc und weniger kubisch.

Volkswagen erweitert sein Kleinwagenangebot und stellt dem Polo und dem Mini-SUV T-Cross im Spätsommer den Taigo zur Seite. Das „T“ im Namen des Neuzugangs macht es bereits deutlich: Der neue VW ist ein kleines SUV, allerdings mit coupéhaften Zügen. In Brasilien und Argentinien ist der hoch gelegte Kleinwagen bereits seit dem Herbst 2020 als VW Nivus auf dem Markt.

Der Taigo basiert auf der Plattform MQB A0, die im VW-Konzern für Kleinwagen und ihre Crossover-Ableger genutzt wird. Für den europäischen Markt läuft das Modell im spanischen Pamplona neben dem Polo vom Band.

Größer, aber weniger praktisch

Der Taigo streckt sich auf eine Länge von 4,27 Metern, übertrifft damit nicht nur den T-Cross (4,11 Meter), sondern auch den kompakten T-Roc (4,24 Meter). Dank seines Radstands von 2,57 Metern und der klassentypischen etwas höheren Sitzposition will der Taigo den Insassen eine bequemes Ein- und Austeigen sowie gute Platzverhältnisse bieten. Sein Kofferraumvolumen beträgt 438 Liter. Eine verschiebbare Rückbank wie beim T-Cross gibt es allerdings nicht. In der Höhe kommt der neue Crossover auf 1,49 Meter; in Kombination mit der leicht abfallenden Dachlinie soll dies für einen sportlicheren Auftritt als beim eher kantig gestalteten T-Cross sorgen.

Für einen markanten Auftritt gibt es neben der nach hinten abfallenden Dachlinie zudem große Räder (16 bis 18 Zoll), schwarz beplankte Radhäuser und einen langen Hecküberhang. Optional lässt sich das Fahrzeug mit einem schwarz lackierten Dach ordern.

Bis zu 150 PS und auch als R-Line

Angeboten wird der Taigo in den vier Ausstattungslinien Taigo“, „Life“, „Style“ und „R-Line“. Ab Werk gehören unter anderem LED-Scheinwerfer, das digitale Cockpit und ein Multifunktionslenkrad zum Serienumfang. Bei Style und R-Line kommen noch etwa Matrix-Scheinwerfer, Sitzheizung und spezielle Designelemente sowie besondere Stoßfänger dazu. Gegen Aufpreis sind Panoramadach, Design-Pakete, Navigationssystem oder Assistenten zum Ein- und Ausparken oder zum teilautonomen Fahren erhältlich. Auch eine Anhängerkupplung ist zu haben.

VW offeriert für den Taigo das identische Motorenprogramm des T-Cross. Zur Wahl stehen der Einliter-Dreizylinder-TSI in den Ausbaustufen mit 95 PS und 110 PS sowie der 1,5-Liter-TSI mit 150 PS. Eine elektrifizierte Variante wird es für den immer mit Vorderantrieb ausgelieferten Taigo nicht geben; auch leistungsstärkere Motoren sind zurzeit nicht geplant. Der Einstiegspreis wird bei unter 17.000 Euro (Preis zzgl. Mwst.) starten. (Elfriede Munsch/SP-X/deg)

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Der Taigo gibt der Serie nach dem T-Cross und dem T-Roc mehr Sportlichkeit und Frische.
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Mit einem Einstiegspreis von unter 17.000 Euro platziert Volkswagen den Taigo attraktiv.
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Volle Hütte: Auch im Taigo findet auf Wunsch das virtuelle Cockpit aus Wolfsburg Platz.
Foto: Mitsubishi Motors Deutschland

Kompakt-SUV

Mitsubishi ASX startet ab 17.639 Euro

Erste Preisinfo für den aktuellen Mitsubishi ASX. Die Japaner liefern ihr Kompakt-SUV in drei Ausstattungslinien, auf Wunsch gibt es Automatik und Allrad.

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