News 09.01.2018

Der Trend geht zu Großwerkstätten

Umfrage: Immer weniger Autohäuser

Das Autohaus um die Ecke wird es künftig wohl immer seltener geben. Zentrale Großwerkstätten und Gebrauchtwagen-Umschlagplätze übernehmen die Aufgaben – glauben zumindest viele Branchenvertreter.

 - Kleine Autohändler wird es in Zukunft wohl eher seltener geben.
Kleine Autohändler wird es in Zukunft wohl eher seltener geben.
Lea Fuji/SP-X

Viel weniger Autohäuser, zentrale Reparatur-Fabriken und große Gebrauchtwagen-Umschlagplätze – der Pkw-Handel steht vor einem gigantischen Wandel. Laut einer Umfrage der Unternehmensberatung KPMG rechnet der überwiegende Teil der Branchenexperten damit, dass die Zahl der Autohäuser bis 2025 weltweit um 30 bis 50 Prozent sinkt. Hintergrund ist neben neuen Mobilitätskonzepten ohne eigenen Fahrzeugbesitz vor allem die Verlagerung des Autokaufs ins Internet, wo dann in der Regel wohl der Autohersteller selbst den Vertrieb übernimmt. Befragt wurden weltweit über 900 Manager aus Auto- und Technologieunternehmen.

Für klassische Autohäuser mit Werkstattbetrieb sehen die Experten der Unternehmensberatung vor allem zwei Wege in die Zukunft: die Konzentration auf das Gebrauchtwagen- und das Service-Geschäft, beides im industriellen Maßstab. Anstelle des Händlers um die Ecke könnte es dann zentrale Großwerkstätten geben, an denen Pkw in hoher Taktung repariert würden. Auch der Verkauf von Gebrauchtwagen dürfte künftig zentralisiert werden. SP-X

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1 Kommentar zu "Der Trend geht zu Großwerkstätten "

  1. Machte nixe - 11.01.2018, 15:53 Uhr (Kommentar melden)

    Und wenn die grossen dann Pleite gehen,was dann.
    MfG