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Kai Ostermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leasing
Foto: Deutsche Leasing / Foto Rhode
Kai Ostermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leasing

Jahresbilanz 2020/2021

Deutsche Leasing setzt auf Nachhaltigkeit und meldet „Vor-Corona-Niveau“

Das Neugeschäft der Deutschen Leasing mit „Straßenfahrzeugen“ wächst 2021 auf 2,4 Milliarden Euro. 

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Deutsche Leasing (DL) fast zehn Milliarden Euro an Neugeschäft erwirtschaften. Rund 25 Prozent davon generiert der Leasing-Pionier im Segment Fahrzeuge. „Die Deutsche Leasing verleast und managed rund 70.000 Pkws für und in Fahrzeugflotten, mit anderen Sparten des Konzerns sprechen wir von über 100.000 Fahrzeugen“, sagt Kai Ostermann, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Leasing. Der Anteil an Elektrofahrzeugen inklusive Plug-In-Hybride sei in den letzten Jahren deutlich angewachsen. „Bei alternativen Antrieben wie Gas, Elektro und Hybrid liegen wir bei etwa 8.000 Fahrzeugen, also mehr als 15 Prozent der Fahrzeuge in unserem eigenen Risiko“, ergänzt Deutsche-Leasing-Finanzchef Heinz-Hermann Hellen.

Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema des Konzerns

Dazu gehört die Elektro-Mobilität im Bereich Fuhrpark, ÖPNV und Schienenpersonennahverkehr (SPNV). „Wir realisieren aktuell beispielsweise zusammen mit der Sparkasse zu Lübeck die Umstellung des Lübecker ÖPNV auf Elektrobusse inklusive Ladeinfrastruktur. Mit unserer 360° E-Mobilitätsstrategie für ein modernes Flottenmanagement decken wir von der Beratung über die Einbindung von Fördermitteln bis hin zum Aufbau der nötigen Ladeinfrastruktur alles für die Einführung von E-Flotten für Unternehmen ab“, berichtet der Vorstandschef.

Höhere Dynamik im Fuhrparkmarkt

Insbesondere in der zweiten Geschäftsjahreshälfte seien im Bereich Fahrzeugleasing und Fuhrparkmanagement eine höhere Dynamik zu beobachten gewesen. „Auch hier sehen wir Nachholeffekte: Insbesondere viele kleingewerbliche Kunden hatten zu Beginn der Krise ihre Liquidität geschont und Ersatzinvestitionen aufgeschoben, die im abgelaufenen Geschäftsjahr nun getätigt wurden“.

Zur Einordnung: Im vergangenen Jahr investierte die Leasing-Wirtschaft insgesamt 72 Milliarden Euro (plus 3,4 Prozent). Dabei entwickelten sich die Objektgruppen im deutschen Leasing-Markt mit unterschiedlicher Dynamik. Nahezu alle Segmente waren von Störungen in den Lieferketten betroffen. Den größten Anteil am Leasing-Markt hält das Fahrzeugleasing mit Pkw und Nutzfahrzeugen (72 Prozent). Während das Neugeschäft im Pkw-Leasing angesichts der Lieferengpässe nur um 2 Prozent steigen konnte, wuchs das Geschäft mit Nutzfahrzeugen um 9 Prozent, da ein größeres Angebot bestand und die Transportbranche boomte. Die Branche feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Jubiläum. Die Deutsche Leasing gilt dabei als Pionier, dessen Gründer die Idee aus Amerika auch in Deutschland hoffähig machte.

Die ersten fünf Monate des neuen Geschäftsjahres (Oktober 2021 bis Februar 2022) sind für die DL gut angelaufen. Für 2022 dämpft die aktuelle Situation die positive Stimmung. „Für den Augenblick hoffen wir aber vor allem auf ein schnelles Ende des Krieges und ein Ende des Leids der Menschen und der Kinder in der Ukraine. Wir hoffen, dass die Ukrainer wieder friedlich und souverän in ihrem Land leben und die Geflüchteten zurück nach Hause kommen können“, so Ostermann. (Red)

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