Image
Streetscooter-Elektrotransporter: Die Deutsche Post hat Rechte und Produktions-Know-how des Unternehmens jetzt verkauft.
Foto: Deutsche Post/DHL
Streetscooter-Elektrotransporter: Die Deutsche Post hat Rechte und Produktions-Know-how des Unternehmens jetzt verkauft.

Elektrotransporter

Deutsche Post verkauft Streetscooter

Nach langer Suche hat die Deutsche Post einen Käufer für Streetscooter gefunden. Das internationale Konsortium Odin Automotive übernimmt.

Streetscooter kommt in neue Hände. Wie die Deutsche Post DHL heute mitteilte, werden die Rechte und das Know-how zur Produktion der bekannten Elektrotransporter an das internationale Firmenkonsortium Odin Automotive in Luxemburg verkauft. Die beiden Paketzustellfahrzeuge Work und Work L mit acht beziehungsweise 13 Kubikmetern Ladevolumen sollen weitergebaut werden. Die Deutsche Post DHL wird Minderheitseigentümer von Odin und behält die Streetscooter GmbH. Sie wird mit ihren 300 Beschäftigten weiter als Zulieferer von Fahrzeugteilen und Batterien arbeiten. Der Konzern will seine Elektroflotte auf 21.500 Streetscooter ausbauen. Anschließend soll sich die GmbH ausschließlich auf die Wartung und Pflege der Bestandsfahrzeuge konzentrieren.

Aktuell verfügt die Post über mehr als 17.000 der speziell für die Brief- und Paketzustellung entwickelten Elektrotransporter und unterhält damit die größte E-Flotte in Europa. Odin Automotive ist eine Finanzholding, die von mehreren institutionellen und privaten globalen Investmentpartnern unterstützt wird, darunter Sparta Capital Management in Großbritannien, ein großer chinesischer Fahrzeughersteller und ein Partner für Auftragsfertigung in Nordamerika. Hauptgesellschafter soll der ehemalige Chef der deutschen Bank und frühere BMW-Manager Stefan Krause sein.

Vor knapp zwei Jahren war nach über 12.000 Einheiten die Produktionseinstellung für 2020 angekündigt worden. Der Bau der Transporter hatte bei der Post zu einem Verlust von rund 100 Millionen Euro geführt. Einer der Mitbegründer des Start-ups von 2010, das 2014 von DHL übernommen worden war, hatte darauf angekündigt, das Unternehmen zurückkaufen zu wollen. Im November 2020 hatte die Post dann aber doch die Fortführung der Produktion bis mindestens Ende dieses Jahres beschlossen. (amp/aum/cfm)

Image
Seit Kurzem auch als E-Variante erhältlich: Der Opel Combo.
Foto: Dennis Gauert

Transporter

Opel verkauft 12 Prozent mehr Transporter

Bei den Rüsselsheimern brummt das Geschäft mit leichten Nutzfahrzeugen (LCV). Am besten verkauften sich diese in Frankreich mit einer Steigerung von 25,2 Prozent.

Image
Der neue Besitzer von Streetscooter, B-ON, sieht auf dem Markt starkes Wachstumspotential für E-Lieferfahrzeuge.
Foto: B-ON

E-Transporter

B-ON setzt auf Streetscooter

Odin Automotive firmiert in B-ON um und will den Absatz von Streetscooter-Transportern in den kommenden drei Jahren verzehnfachen.

Foto: Ford

ELEKTRO-TRANSPORTER

Verkauf und Service der StreetScooter jetzt über Ford

Die E-Transporter der Post werden ab sofort über Ford-Transit-Center vertrieben, von denen dann auch der Service übernommen wird.

Image
Der Elektrotransporter Caro soll mit einer Aufladung 450 Kilometer weit fahren können und ein Maximaldrehmoment von stolzen 440 Newtonmetern entwickeln.
Foto: Elaris

E-Transporter

Elaris bringt den Caro nach Deutschland

Die Automarke Elaris bietet hierzulande chinesische E-Autos an. Nun folgt ein Transporter für den 450 Kilometer Reichweite versprochen werden.

Tipps & News rund um Fuhrparkmanagement und betriebliche Mobilität:der fuhrpark.de-Newsletter

Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen fuhrpark.de-Newsletter!