Alternative Mobilitätsformen

DHL testet Lastenrad Cubicycle in New York

In einem Pilotprojekt gemeinsam mit Amazon und UBS setzt DHL die Lastenräder in der US-Metropole ein.

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Die Deutsche Post DHL Group testet im Rahmen eines Pilotprogramms ihr Lastenrad Cubicity in New York City. Damit soll der Straßenverkehr in der Metropole entlastet werden. DHL will bis 2050 ihre durch Transporttätigkeiten verursachten CO2-Emissionen netto auf Null reduzieren und bis 2025 die eigene Abholung und Zustellung zu mindestens 70 Prozent mit sauberen Lösungen durchführen.

Das Pilotprojet soll Unternehmen ermutigen, während einer sechsmonatigen Testphase Lastenräder einzusetzen. Erste Teilnehmer sind DHL, Amazon und UPS. Im Central Business District von Manhattan, südlich der 60. Straße, sollen 100 Fahrräder zum Einsatz kommen.

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Verkehrsbehörde wertet Daten aus

Die Verkehrsbehörde der Stadt wird Daten über die Geschwindigkeit, das Parkverhalten, die Nutzung von Radspuren und die Größe der Lastenräder sammeln und anschließend ermitteln, ob diese eine effiziente Option zur Entlastung des Straßenverkehrs sind. Während des Pilotprogramms dürfen die Lastenräder in Ladenzonen kostenlos parken.

Das Cubicycle von DHL wurde 2015 in den Niederlanden eingeführt und wird nun in Deutschland, Belgien und Singapur genutzt. Weltweit setzt DHL etwa 85 Lastenräder ein, darunter das Cubicycle und das kleinere Parcycle, ein zweirädriges Fahrrad mit Frachtbox. Mit dem Pilotprogramm in New York kommt das Cubicyle nun zum ersten Mal auch in den USA zum Einsatz.

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Keine Emissionen

Das Cubicycle verfügt über einen ergonomischen Sitz, eine elektrische Pedalunterstützung. Die Behälter sind abnehmbar, wasserfest und haben ein großes Ladevolumen. Sie können mit einem GPS-Transmitter für die Sendungsverfolgung in Echtzeit und die Sicherheitsüberwachung ausgestattet werden. Über Sonnenkollektoren erzeugen sie ihren eigenen Strom für den Elektrobetrieb.

Jedes Cubicycle, das ein herkömmliches Lieferfahrzeug ersetzt, soll die CO2-Emissionen nach Angaben von DHL um bis zu acht Tonnen pro Jahr reduzieren.

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