News 05.01.2018

Diesel weiter im Abwind

Zulassungszahlen 2017

Das Kraftfahrzeugbundesamt (KBA) hat die Neuzulassungszahlen für das komplette Jahr 2017 veröffentlicht.

Neben einem leichten Anstieg der Gesamtzahlen gab es 2017 auch einige Ausreißer nach oben und unten. Und der Diesel hat es immer schwerer. 3,44 Millionen Pkw wurden 2017 in Deutschland neu zugelassen. Das entspricht einer Steigerung von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Dezember schloss hingegen mit einem Minus von rund einem Prozent gegenüber jenem in 2016 ab, rund 254.000 Neuzulassungen meldet das Kraftfahrzeugbundesamt (KBA) für den Weihnachtsmonat.

Wer sind die Gewinner und Verlierer?

Bei den deutschen Herstellern können Mercedes (+ 5 %) und Ford (+ 3 %) einen Anstieg über das ganze Jahr verzeichnen. Volkswagen ist trotz eines Verlusts von 3,3 Prozent weiterhin Marktführer mit einem Anteil von 18,4 Prozent. Bei den Importeuren schlossen Tesla (+ 75 %) und Alfa Romeo (+ 42 %) mit hohen prozentualen Zuwächsen auf allerdings absolut gesehen niedrigen Niveau ab, DS (- 24 %) und Honda (- 20 %) mussten herbe Verluste hinnehmen. Stärkster Importeur ist weiterhin Skoda mit einem Marktanteil von 5,6 Prozent.

Welche Antriebsart lag vorne?

Wirft man einen Blick auf die Antriebsarten der neuzugelassenen Fahrzeuge, driften Benziner (58 % Marktanteil, + 6 %) und Diesel (39 %, - 7 %) weiter auseinander. Hybride legten um 76 Prozent auf 84.675, Plug-in-Derivate um 114 Prozent auf 29.436 Einheiten zu. Sie erreichten gemeinsam einen Marktanteil von 2,5 Prozent. Bei den Elektroautos wuchsen die Zulassungen um 120 Prozent auf 25.056 Einheiten, der Marktanteil liegt bei 0,7 Prozent.
(Max Friedhoff/SP-X)

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