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Die Jahrgangsbesten der bfp-Akademie

„Ein Kessel Buntes jeden Tag“

Wie geht es unseren besten Absolventen der bfp-Akademie ein Jahr nach der Ausbildung? Heute im Interview: die Zertifizierte Fuhrparkmanagerin Ina Ley.

Von Christina Rath

Wie ist es unseren besten Absolventen der bfp-Akademie als frischgebackene zertifizierte Fuhrparkmanager, Fuhrparkmanagement-Berater und Fuhrpark-Serviceberater ergangen? In einer Interviewreihe fragen wir die Jahrgangsbesten, wie sie ihr neues Know-How in der Arbeit umsetzen und was wir in der Akademie noch verbessern können. Den Reigen beginnt Misumi-Fuhrparkmanagerin Ina Ley.

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bfp: Frau Ley, wie geht es Ihnen ein Jahr nach der Ausbildung? Was hat sich verändert?

Ina Ley: Sehr gut. Es hat alles wunderbar geklappt. Ich habe direkt nach meiner Ausbildung einen neuen Job angefangen als Office- und Fuhrpark-Managerin bei Misumi, einem weltweit führenden Anbieter von konfigurierbaren, mechanischen Komponenten für den Sondermaschinenbau. Das japanische Unternehmen ist seit 15 Jahren erfolgreich am deutschen Markt und vor einem Jahr sind wir von Schwalbach nach Frankfurt gezogen. Alles perfekt!

bfp: Welche Vorteile bringt Ihnen die Ausbildung für die Arbeit in Ihren Job?

Ina Ley: Ich konnte mein Wissen aus der Ausbildung sofort umsetzen. Mein Arbeitgeber hat mir freie Hand gelassen, sodass ich innerhalb kürzester Zeit sehr vieles verbessert und verändert habe. Ich habe den Misumi-Fuhrpark schon ziemlich umgestaltet und neue Prozesse eingeführt, wie unter anderem die elektronische Führerscheinkontrolle, die jährliche Fahrerunterweisung und ein verbessertes Schadenmanagement.

Wir haben hier viele japanische Fahrer, die mit dem Autofahren an sich und dem Fahrverhalten in Deutschland nicht so vertraut sind. Da ist viel Aufklärungsarbeit zu leisten, sowie individuelle und feinfühlige Betreuung nötig. Dank der Ausbildung wird sehr viel Wert auf mein Wissen gelegt. Das gibt mir zusätzlich noch mehr Selbstvertrauen.

Man wird ganz anders wahrgenommen und kann besser argumentieren. Somit kann ich neue Verfahren implementieren, die rechtlich notwendig sind, und unseren Fahrern auch erklären, warum dies wichtig ist.

Auch das aktuelle Thema E-Mobilität wird als immer interessanter vom Mitarbeiter wahrgenommen. Hier möchte ich in unserem Fuhrpark bis 2020 die ersten E-Fahrzeuge einführen. Das passt zudem auch sehr gut, weil viele Mitarbeiter kurze Anfahrtswege haben und zudem in der Tiefgarage Ladestationen vorhanden sind. Es bleibt spannend – ein Kessel Buntes jeden Tag!

bfp: Wie sind Sie zu der Weiterbildung gekommen?

Ina Ley: Beim bfp-Forum habe ich mich ausführlich mit Helmut Pätz, dem Cheftrainer der bfp-Akademie, unterhalten. Da es bei mir zeitlich gut passte, habe ich im August 2017 mit der Ausbildung begonnen und sie im Januar 2018 erfolgreich abgeschlossen.

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bfp: Sie haben einen Wunsch frei: Welche Themen sollen von der bfp-Akademie angeboten werden?

Ina Ley: Leider gibt es zum Thema internationales Fuhrparkmanagement wenige Infos und Materialien. Gerade was die Länder Frankreich, Italien und Großbritannien betrifft, würde ich gerne wissen, was man beachten muss und welche Lösungen für meinen Fuhrpark die besten sind.

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bfp: Würden Sie die Weiterbildung weiterempfehlen?

Ina Ley: Ja. Mir hat es gut gefallen, dass es Präsenz- und Blockunterricht gab. Der Austausch mit den anderen Teilnehmern hat mir geholfen und ich konnte mir ein Netzwerk aufbauen. Noch heute haben wir eine WhatsApp-Gruppe, in der wir uns bei Fragen untereinander helfen und unterstützen.

Das Schreiben der Hausarbeit mit der Unterstützung des Tutors hat mich sehr an meine Schulzeit erinnert. Sich in ein fremdes Thema reinzuarbeiten war sehr spannend und das Ergebnis war ja nicht das Schlechteste.

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