Foto: Endre Dulic - EnBW

E-Mobilität

EnBW beendet Zusammenarbeit mit Ionity

Kunden der EnBW können ihre Autos ab April nicht mehr an Ionity-Ladesäulen laden. Grund ist das neue Preismodell Ionitys.

Der Energieversorger EnBW nimmt die Stationen des Ladeinfrastrukturbetreibers Ionity aus seinem Netz. Damit können "EnBW Mobility+"-Kunden ihre Elektroautos und Plug-in-Hybride ab dem 2. April nicht mehr an Ionity-Säulen laden. Grund sei die die aktuelle Preispolitik Ionitys, wie EnBW heute mitteilte.

Ladestationen von EnBW jetzt eichrechtskonform

Wie vom Gesetzgeber gefordert sind die Messwerte der öffentlichen Ladepunkte des Energieunternehmens nun für den Verbraucher überprüfbar.
Artikel lesen >

"Keine Entscheidung gegen Ionity"

Ionity hatte Ende Januar ein neues Preismodell für sein europäisches Ladenetzwerk eingeführt. Der Preis je Kilowattstunde Strom beträgt für Kunden ohne Vertrag seitdem bei 79 Cent (brutto). "Einen Preis von 79 Cent je Kilowattstunde halten wir zur Förderung der Marktentwicklung nicht für zielführend", so die EnBW in ihrer Mitteilung, die zum Vergleich eigene Tarife heranzog: weniger als der durchschnittliche deutsche Kilowattstunden-Preis für Viellader und zwischen 39 und 49 Cent je Kilowattstunde für Schnellladungen.

Gleichzeitig betonte EnBW, die Entscheidung, die Zusammenarbeit mit Ionity auszusetzen, sei "keine Entscheidung gegen deren Angebot an Ladeinfrastruktur, sondern ein klares und ausdrückliches Bekenntnis zu einer alltagstauglichen und einfachen Elektromobilität für alle." EnBW-Kunden haben weiterhin die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge an europaweit mehr als 30.000 Ladepunkten zu laden. (cfm)

Tipps & News rund um Fuhrparkmanagement und betriebliche Mobilität:der fuhrpark.de-Newsletter

Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen fuhrpark.de-Newsletter!