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Schnellladestationen

EnBW: Das "Hypernetz" wächst

Beim Schnelllade-Ausbau unter klingendem Namen baut der Energiedienstleister auf Partnerschaften. Aktuell kommen 21 Stationen vor Trigema-Testläden dazu.

Bei der Weiterentwicklung ihres so genannten "Hypernetzes" tut sich die EnBW AG mit Trigema zusammen. Künftig finden Fahrer von Elektroautos an 21 Standorten des Bekleidungsherstellers bis zu vier Schnellladesäulen in den EnBW-Farben Blau, Weiß und Orange. Beide Unternehmen werden laut Mitteilung die 300 Kilowatt leistenden Anlagen gemeinschaftlich betreiben. Nutzer der Smartphone-App "EnBW Mobility+" samt Ladekarte, starten und bezahlen den Ladevorgang kontaktlos.

Das EnBW-Ladenetz umfasst den Angaben zufolge aktuell über 40.000 Ladepunkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. An 350 deutschen Standorten gibt es aktuell die Möglichkeit zur Schnellladung, bis Anfang 2021 sollen rund 1.000 in Betrieb sein. "Dabei setzen wir auf die enge Zusammenarbeit mit unterschiedlichen, namhaften und attraktiven Partnern aus den Bereichen Handel, Tankstellen und Raststättenbetrieb", umschrieb Tobias Sailer, Vertriebsmanager Elektromobilität bei der EnBW, die Wachstumsstrategie.

Laden von E-Autos: Das gilt es zu beachten

Man kann schnell laden oder langsam laden. Wie lange es tatsächlich dauert, hängt nicht nur von der Ladesäule, sondern auch vom Fahrzeug ab.
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Je nach Größe und Lage der Trigema-Testgeschäfte sollen einzelne Standorte später zu so genannten Ladehubs ausgebaut werden, was mit bis zu acht Schnelllademöglichkeiten einhergeht. "Wir wollen unserer Kundschaft das bestmögliche Einkaufserlebnis bieten", erklärte Trigema-Chef Wolfgang Grupp. Dazu gehöre heutzutage auch die Möglichkeit, Elektrofahrzeuge während des Einkaufs zu laden. (mas)

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