Testbetrieb mit VW Passat als Referenzfahrzeug
Foto: GTÜ 02/2018

Sommerreifen

Es geht auch gut und günstig

Reifen sind für Fuhrparks ein erheblicher Kostenfaktor. Wer Ersatz clever auswählt kann sein Budget deutlich entlasten.

Premiumreifen bieten zumeist überzeugende Eigenschaften und schneiden in Test entsprechend gut ab. Das ist war vordergründig auch das Fazit eines von der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und dem Verkehrsclub ACE gemeinsam durchgeführten Vergleichstests von elf Sommerreifen. Die Prüflinge traten in dem gerade bei Fahrzeugen der Mitteklasse weit verbreiteten Format 235/45 R18 an. Das Ergebnis: Die Produkte der elf angetretenen Reifenmarken unterschieden sich nur geringfügig und die Bewertungen lagen sehr dicht beieinander. Dem entsprechen lautete das Testurteil für alle getesteten Reifen „empfehlenswert“.

Premium muss nicht besser sein.

Das ist durchaus bemerkenswert, denn Premiumreifen suggerieren mit in der Regel deutlich höheren Preisen auch eine bessere Reifenqualität. Doch wie sich jetzt zeigt, wird damit oft nur der klangvolle Name bezahlt. Der Testsieger Falken Azensis FK510, zählt zu den Budget-Reifen und verfehlte ein „sehr empfehlenswert“ nur um einen Punkt. Im Test konnte er in allen Disziplinen überzeugen und setzte mit 40,89 Metern Bremsweg aus 100 km/h auf nasser Strecke sogar die Bestmarke. Preislich bewegt sich der rund 550 Euro teure Reifensatz im Mittelfeld. Gemeinsam den zweiten Platz belegen Kumho Ecsta PS71 (450 Euro) und Nokian zLINE (500 Euro).

Günstiger Tipp: Maxxis Premitra 5.

Ebenfalls mit guten Bremsergebnissen auf trockener wie nasser Fahrbahn überzeugen konnte der Continental PremiumContact, der bei den technischen Eigenschaften Platz zwei erreichte. Wegen seines hohen Preises von immerhin 740 Euro rutschte er aber in der Endabrechnung auf Rang fünf ab. Als besonders günstige Alternative empfiehlt der Verkehrsclub den rund 360 Euro teuren Maxxis Premitra 5, der auf dem sechsten Gesamtplatz landete. Mit einem Trockenbremsweg von 34,25 Metern erreichte er im Vergleich sogar Rang drei. md/SP-X

Foto: Volocopter

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