Der Batteriepass soll Zustand und Zusammensetzung von E-Auto-Akkus transparenter machen.
Foto: BMWK
Der Batteriepass soll Zustand und Zusammensetzung von E-Auto-Akkus transparenter machen.

Akku-Transparenz

EU will Batteriepass einführen

Das E-Auto-Angebot steigt stetig. Angaben zum Akku sind beim Stromer-Kauf indes eher dürftig. Für mehr Transparenz soll ab 2027 einen Batteriepass sorgen.

Egal ob neu oder gebraucht, die Batterie ist bei elektrifizierten Fahrzeugen mit das wichtigste Bauteil. Weiterführende Angaben zur Art des Akkus und zu der Rohstoffherkunft sind jedoch bisher wenig aussagekräftig. Das will die EU ab 2027 mit einem sogenannten Batteriepass ändern. Wie das digitale Zertifikat konkret aussehen könnte, hat nun auf der Hannover Messe ein Konsortium aus elf Unternehmen und Institutionen vorgestellt. Die Vorschläge sollen nun als Grundlage für die Umsetzung der EU-Batterieverordnung dienen.

Angaben zu Herstellung, Herkunft, Nutzung und Historie

Der Batteriepass soll Angaben zu den CO2-Emissionen bei der Herstellung, zu Inhaltsstoffen und zur sozialen Nachhaltigkeit der Rohstoffgewinnung enthalten. Darüber hinaus müssen technische Daten wie die Kapazität hinterlegt sein. Über diese statistischen Angaben hinaus sollen über die Lebensdauer hinweg auch dynamische Daten gespeichert werden, etwa zur Nutzungshistorie und zum aktuellen Zustand. Die Regulierung gilt für alle Fahrzeugbatterien – also für E-Autos genauso wie für E-Bikes -, außerdem für fest installierte Speicher und Industriebatterien ab fünf Kilogramm Gewicht. Nicht betroffen sind kleine Haushalts-Batterien, Laptop-Akkus oder Starterbatterien von Autos.

Digitalpass soll Verbrauchern, Wiederverwertern und Werkstätten helfen

Die digital gesammelten Daten sollen Wiederverwertern, Kfz-Werkstätten und vor allem Verbrauchern das Leben erleichtern. Letztere etwa sollen mit einem Blick erkennen, was für Batterien verbaut sind, wie sie hergestellt wurden und wie nachhaltig sie sind. Zu den Mitgliedern des „Battery Pass Consortium“ zählen unter anderem Audi, BASF, Twaice und der Elektrotechnik-Verband VDE. Zum erweiterten Kreis der Partner und Berater gehören außerdem etwa Mercedes Benz, der TÜV-Verband und der Umwelt-Dachverband Transport & Environment. (SP-X/MN)

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