News 09.08.2017

Finanzierung: Leasing weiter ganz oben

Das CVO Fuhrpark-Barometer 2017, Teil 3

Ein seit Jahren anhaltender Trend setzt sich fort: Das Leasing mit Kilometervertrag wird für das Fuhrparkmanagement immer wichtiger. Das gelte insbesondere für den deutschen Markt.

Laut der Erhebung für das Fuhrparkbarometer 2017 sei Leasing mit Kilometervertrag in Deutschland so beliebt wie keine andere Finanzierungsmethode. Komme es nämlich zur Frage nach der Finanzierungsmethode, welche deutsche Flottenmanager bevorzugt nutzen, so geben demnach fast die Hälfte der Befragten (47%) Leasing mit Kilometervertrag den Vorzug. Damit ist dies die hierzulande mit Abstand am häufigsten verwendete Finanzierungsmethode für Fahrzeugflotten –gefolgt vom Kauf (30%), dem Leasing mit Restwertvertrag (17%) und dem Autokredit (6%). Deutschland übernimmt damit eine Vorreiterrolle, greifen doch im gesamteuropäischen Vergleich nur 28 Prozent der Fuhrparkverantwortlichen auf Leasing mit Kilometervertrag zurück. 39 Prozent  bevorzugen europaweit gesehen im Flottenmanagement nach wie vor den Kauf.

Mit steigender Mitarbeiterzahl des Unternehmens beziehungsweise  mit wachsender Größe des Fuhrparks wächst aber auch in Europa die Bereitschaft, auf Leasing mit Kilometervertrag zurückzugreifen. In Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern entscheiden sich bereits mehr als die Hälfte der Fuhrparkmanager (52%) dafür. In Deutschland allein sind es 67%.

 - 
CVO

Insgesamt hat sich in Unternehmen ab 100 Mitarbeitern in den letzten Jahren die Bereitschaft, Flotten durch Leasing mit Kilometervertrag zu finanzieren, spürbar erhöht. Lag die Zustimmungsrate für diese Finanzierungsmethode 2013 noch bei 40 Prozent, so sind es 2017 bereits 58 Prozent. „Dies zeigt uns, dass wir mit unserem Angebot an individuell kombinierbaren Dienstleistungen für die Flotte den Nerv der Branche treffen. Durch unsere jahrelange Erfahrung und Recherche sind wir in der Lage, die Bedürfnisse unserer Kunden frühzeitig zu erkennen, diese entsprechend zu beraten und mit passgenauen Services, wie dem Langzeitmietmodell Arval Mid-Term Rental und dem Kundenportal My Arval Community, aber auch mit digitalen Konzepten wie e-Learning oder Clear Drive, einem webbasierten Spritspartraining, darauf zu reagieren“, sagt Katharina Schmidt, Head of Consulting & Corporate Vehicle Observatory bei Arval Deutschland und Sprecherin für den CVO in Deutschland.

Die Vorteile für Fuhrparkmanager im Leasing lägen in mehr  Flexibilität bei den Vertragsvereinbarungen, finanziellen Vorteilen und Kostentransparenz. Durch Outsourcing des Flottenmanagements böte sich vielen Firmen zudem die Chance, die administrativen Strukturen des Unternehmens weiter zu verschlanken. Damit könnten sie sich noch stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und Mehraufwand vermeiden. Denn neben den klassischen Dienstleistungen wie Wartung-und Reifenservice bieten Leasinggeber Online Reporting-Tools als auch flexible Mietmodelle an. Damit setzt sich ein Trend fort, der nun bereits seit mehreren Jahren anhält.

Für das CVO Fuhrpark-Barometer 2017 wurden im Auftrag von Arval Deutschland 3.632 Fuhrparkentscheider in zwölf europäischen Ländern sowie der Türkei befragt – davon 300 in Deutschland. Es nimmt Branchen in den Fokus, für die das Thema Flottenmanagement besonders wichtig ist: Baugewerbe, Industrie, Dienstleistung und Handel. Die Größe der befragten Firmen reicht dabei von weniger als zehn bis hin zu mehr als 1.000 Mitarbeitern. Für die Studie wurden folgende Fuhrparkgrößen in den Blick genommen: Kleiner Fuhrpark (1 bis 9 Fahrzeuge), mittlerer Fuhrpark (10 bis 49 Fahrzeuge), großer Fuhrpark (ab 50 Fahrzeuge).

Die gesamte Studie kann ab sofort kostenlos unter www.arval.de angefordert werden. Siehe dazu auch Teil 1 und Teil 2 der Serie.

Kommentar schreiben

Ihre persönlichen Daten:

Sicherheitsprüfung: (» refresh)

Bitte füllen Sie alle Felder mit * aus! Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.