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Foto: Ford
Die neue Generation des Tourneo Connect wartet unter anderem mit optionalem Allradantrieb auf.

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Ford Tourneo Connect erstmals mit Allradantrieb

Ford präsentiert den neuen Tourneo Connect, der 19 Assistenzsysteme sowie einen Allradantrieb und ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe bietet.

Mit zwei Karosserielängen und bis zu sieben Sitzplätzen geht die neue Generation des Ford Tourneo Connect im Mai 2022 in den Verkauf. Die Kölner richten ihr selbst ernanntes „Multifunktionsfahrzeug“ auf Familien und Nutzer der Ein-Prozent-Regelung aus. Mit an Bord sind moderne Assistenzsysteme und – je nach Motorisierung – auch ein Allradantrieb.

Zur Verfügung stehen als Antriebe ein Benziner mit 114 PS sowie zwei Dieselmotoren mit wahlweise 102 PS oder 122 PS. Der Benziner und der stärkste Diesel sind neben einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe auch mit einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich. Der 1,5 Liter große EcoBoost-Turbobenziner entwickelt ein maximales Drehmoment von 220 Newtonmetern (Nm). Der Eco-Blue-Turbodiesel mit 2,0 Liter Hubraum entwickelt je nach Leistungsstufe 280 beziehungsweise 320 Nm.

Die Drehmomentverteilung des für den 2,0-Liter-Diesel und den Benziner verfügbaren Allradsystems zwischen Vorder- und Hinterachse geschieht in Abhängigkeit zu den Straßen- und Verkehrsbedingungen automatisch. Kunden, die mit dem Allrad-Tourneo auch ruppige Wege unter die Räder nehmen wollen, können ihr Fahrzeug bei Ford mit einem Unterfahrschutz für den Motor ausstatten lassen.

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Foto: Ford Die Heckpartie des Tourneo Connect gibt besonders durch die LED-Rückleuchten Ähnlichkeiten zum Wolfsburger Pendant Caddy zu erkennen.

Bis zu 3,1 Kubikmeter

Der Tourneo Connect kann in zwei Radständen beziehungsweise Karosserielängen bestellt werden: als "Tourneo" mit kurzem Radstand L1 (Ladevolumen bis 2,6 Kubikmeter) und als "Grand Tourneo" mit langem Radstand L2 (Ladevolumen 3,1 Kubikmeter). Beide Varianten bieten optional bis zu sieben Personen Platz. Bleiben die Sitze der zweiten und dritten Reihe ungenutzt, lassen sie sich nach vorne umklappen oder ganz herausnehmen. Auch die Lehne des Beifahrersitzes kann flach umgelegt werden. Dies erweitert die nutzbare Innenraum-Länge auf bis zu drei Meter. Serienmäßig verfügt der Tourneo Connect über beidseitige Schiebetüren.

Von „Trend“ bis „Active“

Vier Ausstattungslinien stehen den Kunden zur Wahl: Trend, Sport, Titanium und Active. Für jede der vier Ausstattungsversionen sind charakteristische Design-Aspekte kennzeichnend. Exklusiv gestaltete Räder und individuelle Details führen die Differenzierung der Ausstattungslinien optisch fort und sollen verschiedene Kundenkreise ansprechen. Den Tourneo Connect Active grenzt Ford als höchste Ausstattungsvariante auch optisch ab: Er verfügt über blau abgesetzte Akzente und Polsternähte sowie dynamisch skulpturierte Verkleidungsteile mit einem in Silber lackierten Unterfahrschutz.

Der Tourneo Connect Sport wird mit einem Streifendekor und dunklen 17-Zöllern rundum zum Hingucker. Der Tourneo Connect Titanium gibt sich an satiniertem Chrom-Dekor, dunkler Privacy-Verglasung und 16 Zoll großen Leichtmetallrädern zu erkennen. Die Ausstattungsvariante Trend umfasst eine hochglänzende schwarze Kühlergrilleinfassung und ein spezielles Felgendesign. Zehn Karrosseriefarben stehen für jede Ausstattung zur Wahl – darunter das neue „Boundless Blue“, mit welchem Ford den Tourneo Connect offiziell präsentiert.

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Foto: Ford Innen ist der Tourneo Connect nah an den Pkw-Modellen gehalten. Entsprechend hoch ist die Auswahl an Fahrassistenzsystemen und Infotainment.

Clouddienste über 10-Zoll-Bildschirm

Im Innenraum bedienen Kunden mindestens einen 8,25 Zoll großen Bildschirm, optional kann auch eine 10-Zoll-Variante gebucht werden. In diesem Fall ist das Fordpass-Connect-Modem schon mit an Bord, das den Zugriff auf Clouddienste der Navigation ermöglicht – inklusive der Parkgebühr im angesteuerten Gebiet. Aus der Ferne lassen sich zudem Informationen über den Fahrzeugstatus abfragen und einzelne Funktionen – wie etwa das Auslesen des Fehlerspeichers – nutzen. Die mit dem Infotainmentsystem verbundene Instrumententafel stellt Verkehrsschilder und Warnmeldungen dar. Vier verschiedene Ansichten stellen die Kölner zudem bereit.

Viele Assistenten und Extras

Serienmäßig sind viele Assistenzsysteme an Bord: Ein Pre-Collision-Assist inklusive Auffahr-Warnsystem mit Fußgänger- und Radfahrer-Erkennung, ein Fahrspur-Assistent inklusive Fahrspurhalte-Assistent, ein Berganfahr-Assistent, Parksensoren vorne und hinten, ein Müdigkeitswarner sowie eine Geschwindigkeitsregelanlage mit einstellbarem Geschwindigkeitsbegrenzer.

Optional kommen eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, ein Toter-Winkel-Assistent inklusive Cross Traffic Alert mit Notbremsfunktion und ein Verkehrsschild-Erkennungssystem hinzu. Auch eine automatische Parkfunktion ist zu haben. Ein Anhänger-Rangier-Assistent erleichtert das Rückwärtsfahren mit einem Anhänger. Für die Tourneo-Connect-Versionen mit Sieben-Gang-Automatikgetriebe gibt es eine Intelligente adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Verkehrsschild-Erkennungssystem inklusive Stau-Assistent mit Stop-&-Go-Funktion und Fahrspur-Pilot.

Freie Sicht bekommt der Tourneo Connect durch serienmäßige LED-Scheinwerfer mit blendfreiem Fernlicht, die sich automatisch auf verschiedene Verkehrszenarien einstellen. Optional stehen auch eine für die Kölner typische, beheizbare Frontscheibe, ein Scheibenwischer mit Regensensor und beheizte Außenspiegel zur Wahl. Im Mai 2022 kommt der Tourneo Connect nach Deutschland, Preise gibt Ford noch nicht bekannt. Sie werden voraussichtlich auf dem Niveau des Vorgängers liegen und bei etwa 20.000 Euro (netto) beginnen. (deg)

Foto: Opel Automobile GmbH

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