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Foto: Free Now
Die Mobilitätsplattform Free Now erweitert ihr Angebot um ein Mobilitätsbudget für Arbeitnehmer.

Alternative betriebliche Mobilität

Free Now startet Mobilitätsbudget in Deutschland

Die Mobilitätsplattform Free Now erweitert ihr Angebot um ein Mobilitätsbudget für Arbeitnehmer.

Free Now for Business erweitert nun künftig das eigene Produktangebot um ein Mobilitätsbudget für Unternehmen und bietet Geschäftskunden neue Alternativen zum  Flottenmanagement mit Dienstwagen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können damit ein monatliches Budget über die Free Now App nutzen und alle in ihrer Stadt verfügbaren Mobilitätsalternativen wie Taxi, Mietwagen mit Fahrer, eScooter, eMoped oder Carsharing flexibel buchen. Auch für private Fahrten. Zum Start der Testphase im Sommer wird das Free Now Mobilitätsbudget zunächst in Deutschland von mehr als 2.000 Mitarbeitern verschiedener Firmen branchenübergreifend getestet, bevor es anschließend grenzübergreifend in ganz Europa zum Einsatz kommen soll. 

Jeder Zweite will tägliche Mobilität flexibler gestalten

Eine aktuelle repräsentative Umfrage, die Free Now zwischen dem 24. Und dem 27. Juni 2021 in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey durchgeführt hat, zeigt zudem, dass eine Mehrheit der Arbeitnehmer ihre Mobilität flexibler gestalten will. Die andauernde Corona-Pandemie sowie damit einhergehende Veränderungen, wie Home Office, Remote Working oder hinfällige Präsenztermine, verstärken diesen Trend. In der Altersgruppe zwischen 30-39 Jahren gaben fast 60 Prozent (58,2 Prozent) an, die eigene Mobilität künftig mit verschiedenen Verkehrsangeboten nutzen zu wollen. Ein Mobilitätsbudget, das mehrere Verkehrsformen wie ÖPNV und Mikromobilität verbindet, trägt diesen veränderten Bedürfnissen Rechnung. Insgesamt wächst die Zustimmung zu einer alternativen Mobilitäts-Gestaltung mit zunehmender Bevölkerungsdichte: 51,4 Prozent befürworten die Idee in sehr dicht besiedelten Gebieten, in Gegenden mit sehr niedriger Bevölkerungsdichte ist im Gegensatz dazu etwas mehr als jeder Dritte (38,1 Prozent) dieser Meinung. 

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Die drei Metropolen Berlin, Hamburg und München kommen folglich mit nahezu 50 Prozent auf hohe Zustimmungswerte. Auch in mittelgroßen Städten fordern die Befragten neue Lösungsansätze für ihre tägliche Mobilität: Spitzenreiter sind hier mit knapp 55 Prozent Zustimmung Darmstadt und Wiesbaden. Die niedrigsten Werte erzielte mehrheitlich der Osten der Republik: Allen voran der Kyffhäuserkreis (28,3 Prozent) sowie die Kommunen Sonneberg (28,3 Prozent) und Nordhausen. Aber: Sogar dort beabsichtigt immerhin jeder Vierte (25,9 Prozent), sein Mobilitätsverhalten ändern zu wollen.

Mobilitätsbudget: Vorteil im Kampf um Nachwuchskräfte

Alexander Mönch, Deutschland-Chef von Free Now, sagt: „Stadtbewohner und Berufspendler sind auf der Suche nach zuverlässigen und komfortablen Mobilitäts-Angeboten, die sie sinnvoll und flexibel miteinander verknüpfen können. Wir von Free Now bieten mit unserer App und unseren multimodalen Partnern in vielen Städten Deutschlands genau diesen Benefit. Außerdem unterstützen wir Firmen dabei, sich mit einem Mobilitätsbudget für ihr Personal insgesamt nachhaltiger aufzustellen und somit die unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsrichtlinien auch auf das Flottenmanagement auszuweiten.” 

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Foto: Thies Raetzke Alexander Mönch, Deutschland-Chef von Free Now, sagt: „Stadtbewohner und Berufspendler sind auf der Suche nach zuverlässigen und komfortablen Mobilitäts-Angeboten, die sie sinnvoll und flexibel miteinander verknüpfen können.“

Bei der Frage, welche Arten von Benefits Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eher oder sehr wichtig finden, belegt Mobilität (71 Prozent) laut einer aktuellen Befragung von Fleet Europe die vordersten Plätze, nicht weit hinter Gesundheitsleistungen (77 Prozent) oder Aus- und Weiterbildung (84 Prozent). Unternehmen können sich insofern vom Wettbewerb abgrenzen, wenn sie im Ringen um Nachwuchskräfte auf flexible Modelle setzen, die alltägliche und berufliche Mobilität verbinden und gleichzeitig nachhaltige Aspekte einbeziehen. „Insbesondere in Städten bieten sich so neue Möglichkeiten, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren, die drängendsten Herausforderungen wie Platzmangel, Verkehr und Emissionen aufzugreifen und somit zum Gelingen der Verkehrswende beizutragen”, so Mönch weiter. 

Statistisch gesehen verbringt laut der Unternehmensberatung EY etwa jeder Pendler in München knapp 50 Stunden pro Jahr im Stau, insgesamt 12,8 Millionen Menschen wechseln hierzulande auf ihrem Arbeitsweg den Stadtteil, Bezirk oder den Landkreis. Trotz oder gerade wegen der anhaltenden Corona-Pandemie ergänzt Kristen Herde, Geschäftsführerin der Employer-Branding-Agentur YeaHR!: „Mobilität kommt wieder – nur anders. Im Herbst wird es einen Boom geben, der Bedarf an Fachkräften wird steigen. Und da müssen Firmen sich breit aufstellen. Sie müssen digital sein, sie müssen eine fundierte Nachhaltigkeitsstrategie haben, sie müssen den ‘New Way of Work’ leben und ihr Personal dabei unterstützen. Ein Mobilitätsbudget zahlt auf alle aktuellen Megatrends der Arbeitswelt ein. In Bezug auf die Arbeitgebermarke können wir nur jedem Unternehmen raten, jetzt mit der Umsetzung zu beginnen.“ (CNV)

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