Foto: Volvo

Fahrassistenzsysteme

Fünf Fahrassistenten für mehr Sicherheit

Unter dem heute vielseitigen Angebot an Assistenzsystemen fällt es schwer zu erkennen, welche Alltagshelfer wirklich nützlich für die Sicherheit des Fahrers sind. Diese fünf Assistenten sind es.

Inhaltsverzeichnis

Moderne Autos können den Fahrer in vielerlei Hinsicht unterstützen – nicht nur im Notfall, sondern auch im Alltag. Häufig zählen sie bereits zur Serienausstattung oder sind für wenige Hundert Euro hinzubuchbar. Fünf Beispiele für sinnvolle Assistenzsysteme.

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1. Abstands-Tempomat

Der Abstandsregler hält nicht nur die Geschwindigkeit konstant wie ein Tempomat, sondern auch den vorgegebenen Abstand zum Vordermann. Bremst dieser verzögert auch das eigene Fahrzeug, fährt er schneller, zieht der Assistent im Rahmen des eingestellten Limits nach. Neuere Systeme kombinieren die Steuerung von Gas und Bremse auch mit einem Lenkeingriff, so dass der Wagen automatisch die Spurt hält. Neben einer Entlastung des Fahrers und der Verhinderung von typischen Auffahrunfällen hat der Abstands-Tempomat einen weiteren Vorteil: Durch das harmonische Mitfließen im Verkehr spart er in der Regel auch Sprit.

2. Fernlicht-Assistent

Ist der Fernlicht-Assistent eingeschaltet, blendet das Auto je nach Verkehrssituation selbstständig ab und wieder auf. Voraussetzung ist eine Frontkamera, die entgegenkommende Autos und Motorräder ebenso wie vorausfahrende Fahrzeuge erkennt. Bei den aufwendigeren, adaptiven Systemen bleibt das Fernlicht selbst in diesen Situationen an und sorgt für gute Ausleuchtung. Nur in dem Bereich, wo das Licht andere Verkehrsteilnehmer stören könnte, wird ausgeblendet – entweder durch eine mechanische Blende oder beim LED-Licht durch das deaktivieren einzelner Lämpchen.

3. Notbrems-Assistent

Aktive Notbrems-Assistenten erkennen mit Hilfe von Sensoren wie Radar oder Kamera eine kritische Situation, zum Beispiel einen drohenden Auffahrunfall mit dem Vordermann. Sie warnen den Fahrer optisch, akustisch oder per Bremsruck. Reagiert er nicht, leiten sie eine Notbremsung ein. Bei den meisten neueren Pkw-Modellen ist ein Notbremshelfer mittlerweile Serie, bei älteren Typen lässt er sich häufig hinzubuchen. Aufwendigere Systeme erkennen auch Fußgänger und Radfahrer.

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4. Totwinkel-Assistent

Das System, auch Blind-Spot-Assist genannt überwacht den sogenannten „Toten Winkel“, also jenen Bereich, den der Fahrer über die Spiegel nicht einsehen kann. Nähert sich hier ein Fahrzeug, zeigt es der Assistent an, meist über ein Lämpchen im Außenspiegel. Setzt der Fahrer trotzdem zum Spurwechsel an, wird er vor einer drohenden Kollision gewarnt, meist optisch, akustisch und/oder durch Vibrationen im Lenkrad.

5. Einpark-Assistent

Es gibt verschiedene Systeme – von der Rückfahrkamera, die zeigt, wie das Fahrzeug mit dem jeweils aktuellen Lenkrad-Einschlag in die Lücke steuern würde bis zu Systemen, die im Vorbeifahren den Parkplatz vermessen und dann den Wagen selbstständig in die Lücke zirkeln, der Fahrer muss nur noch Gas geben und bremsen. Einige Autos lassen sich auch per Fernbedienung in die Lücke zirkeln, nachdem der Fahrer bereits ausgestiegen ist. (SP-X/et)

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