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Wer in Großbritannien einen Stromer bestellt, muss ihn auch selbst bezahlen. 
Foto: Opel
Wer in Großbritannien einen Stromer bestellt, muss ihn auch selbst bezahlen. 

E-Auto-Förderung

Großbritannien streicht E-Auto-Prämie

Die Briten bearbeiten noch laufende Förderanträge für Elektro-Fahrzeuge, nehmen jedoch keine neuen mehr an.

Die britische Regierung streicht die Förderung für Elektroautos. Zuvor war bereits die maximale Prämienhöhe von 2.500 Pfund (knapp 2.900 Euro) auf 1.500 Pfund (rund 1.700 Euro) gesenkt worden. Zudem ist die Listenpreisgrenze von umgerechnet 40.400 Euro auf knapp 37.000 Euro gesenkt worden.

Zur Begründung heißt es, die EV-Förderung sei immer zeitlich begrenzt gewesen. Zudem habe sie ihren Beitrag bei der E-Auto-Revolution bereits abgeleistet, allein in den ersten fünf Monaten seien 100.000 neue E- und Hybrid-Fahrzeuge auf die Straße gerollt. Das frei werdende Geld soll nun unter anderem in die Förderung von Ladeinfrastruktur investiert werden. Bereits gestellte Förderanträge werden noch bearbeitet.

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Im Vergleich zu Großbritannien zahlt Deutschland deutlich höhere Zuschüsse von bis zu 9.570 Euro. Auch ist die Preisobergrenze, bis zu der Pkw-Käufer die Prämie erhalten, mit 60.000 Euro deutlich höher gesetzt. Regierungspläne zu einer Streichung des Umweltbonus sind hierzulande nicht bekannt, zum neuen Jahr wird es jedoch wohl Änderungen geben, auch die Förderhöhe betreffend. (Holger Holzer/SP-X/dnr)

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