News 07.09.2017

IAA: Die Neuheiten

Das zeigen die Hersteller in Frankfurt

Ein neuer Polo, ein neuer X3, ein neuer A8: Die IAA 2017 wird viele neue Modell-Highlights bieten. Das werden Sie zu sehen bekommen.

Audi
Die vierte Generation des Audi A8 ist eine Machtdemonstration deutscher Autobaukunst. So dringt das Flaggschiff der Ingolstädter in neue Sphären autonomer Fahrkünste vor: Bis 60 km/h kann die Oberklasse-Limousine vollautomatisch fahren und auf Knopfdruck selber einparken. Zudem gibt es ein 48-Volt-Bordnetz, über 40 Assistenten, ein neues Hightech-Fahrwerk sowie ein Bedienkonzept mit vielen Displays und wenig Knöpfen. Bei den Motoren bleibt der A8 weitgehend konventionell. Ein prestigereicher W12 wird wieder zu haben sein, aber auch ein Plug-in-Hybridantrieb mit 50 Kilometer rein elektrischer Reichweite.

BMW
Angesichts des SUV-Booms dürfte BMWs wichtigste IAA-Neuheit die dritte Generation des X3 sein. Diese kommt weitgehend konventionell vorgefahren, gibt sich allerdings schnittiger, leichter und aerodynamischer als bisher. Der Innenraum bietet viel Komfort, einen 10,2 Zoll großen Touchscreen sowie einen von 550 auf 1.600 Liter erweiterbaren Kofferraum.

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BMW

Mit dem X2 erweitern die Münchener die X-Familie zudem um eine Lifestyle-Variante des X1. Schließlich rundet BMW die X-Familie um den Siebensitzer X7 nach oben ab. Das Dickschiff wird sich auf der IAA als seriennahe Studie mit mächtiger Kühlergrill-Niere und neuem Cockpit-Design präsentieren.
Als weitere große Modellneuheit wird der 6er GT gezeigt, bei dem es sich um den Nachfolger des 5er GT handelt. Weitere Premiere-Kandidaten der Münchener sind ein 441 kW/600 PS starker M5, die exklusive Edition 40 Jahre vom 7er sowie das Facelift des Elektroautos i3, das zugleich die Einführung der dynamisch akzentuierten Version i3s markiert.

Borgward
Bereits 2015 diente der wiedergegründeten Marke Borgward die IAA als Bühne zur Präsentation des ersten Serienmodells BX 7. Die chinesische Marke mit deutscher Historie will aber nicht nur SUV-Hersteller sein. Im September wird erstmalig ein flaches, coupéartiges, vermutlich sportliches und elektrisch angetriebenes Fahrzeug gezeigt.

Citroen
Während die Schwestermarken Peugeot und DS der IAA fern bleiben, darf Citroen in Frankfurt einige Neuheiten präsentieren. Dazu gehört das kleine SUV C3 Aircross, das den Minivan C3 Picasso beerbt. Der Aircross setzt auf eine robust wirkende Außenoptik sowie einen geräumigen und variablen Innenraum. Marktstart ist im November zu Preisen ab 15.200 Euro. Als weitere Premiere zeigen die Franzosen den E-Mehari als Sondermodell „Styled by Courrèges“. Der 27.000 Euro teure Stromer zeichnet sich durch eine schwarze Außenoptik, einen weißen Innenraum und ein paar Extras wie ein schlüsselloses Zugangssystem aus.

Dacia
Die Renault-Tochter Dacia stellt die neue Duster-Generation vor. Optisch bleibt die Neuauflage dem Designstil des Vorgängers zwar treu, doch das neue Gesicht mit großem Unterfahrschutz, moderner wirkenden Scheinwerfern und Sicken in der Motorhaube versprüht deutlich mehr Frische.

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Dacia

Auch den gewachsenen Innenraum hat die rumänische Renault-Tochter modern umgestaltet. Mit technischen Details hält sich der Hersteller bis zu Messestart zurück

Ford
Es wird gemunkelt, dass Ford in Frankfurt die neue Generation des Focus vorstellen wird. Vermutlich wird dieser sich bei Außenoptik und Innenraum am neuen Fiesta orientieren, der unter anderem mit einem besonders aufgeräumten Arbeitsplatz beeindruckt. Ein weiterer Premieren-Kandidat ist die geliftete Euro-Version des Mustangs. Ebenfalls überarbeitet wurde der Ecosport. Neben Design-Verbesserungen bietet das kleine SUV einen neuen Diesel und erstmals auch Allradantrieb. Der robust gestaltete Fiesta-Ableger ist ab Ende 2017 bestellbar, die Auslieferungen dürften im Frühjahr 2018 starten. Mit der Black Edition stellt Ford außerdem ein konsequent auf Schwarz getrimmtes Sondermodell des Pick-up-Modells Ranger vor.

Honda
Der in Deutschland vor nicht ganz zwei Jahren in den Markt eingeführte Honda Jazz präsentiert sich in Frankfurt optisch leicht überarbeitet. Außerdem wird das Angebot um eine neue stärkere Version erweitert. Als zweite Messeneuheit stellt Honda den CR-V in einer Hybridversion vor, die einen E-Motor mit einem Zweiliter-Vierzylinder kombiniert. Das als Prototyp deklarierte Hybrid-SUV soll sogar rein elektrisch fahren können. Für 2018 planen die Japaner die Markteinführung in Europa.

Hyundai
Wichtigste Neuheit bei Hyundai ist das kleine SUV Kona. Das neue Modell startet im November mit polarisierendem Design, gutem Platzangebot und optionalem Allradantrieb. Die Diesel- und Benzinmotoren leisten zwischen 85 kW/115 PS und 130 kW/177 PS. Die Preise für dem 4,17 Meter langen Koreaner dürften bei rund 19.000 Euro starten. Außerdem stehen auf der IAA zwei neue i30-Varianten. Beim i30N handelt es sich um einen besonders dynamischen Ableger mit sportlicher Optik und bis zu 202 kW/275 PS Leistung. Im Frühjahr ergänzt der Fastback, eine Mischung aus Kombi und Coupé, die i30-Baureihe.

Jaguar
Auch bei Jaguar ist man auf das SUV-Segment aufmerksam geworden. Nach dem F-Pace erweitern die Briten nun mit dem E-Pace ihr Angebot um einen kompakten Hochbeiner. Für den mindestens 35.000 Euro teuren E-Pace werden Benziner und Diesel mit 150 bis 300 PS zur Wahl stehen.

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Jaguar

Darüber hinaus gibt es auf der IAA ein Wiedersehen mit dem XF Sportbrake. In seiner Neuauflage kommt der Kombi der oberen Mittelklasse mit fünf Zentimeter mehr Radstand und einen auf 1.700 Liter gewachsenen Kofferraum vorgefahren. Ebenfalls noch im Herbst erhältlich ist die XJ-Performance-Variante XJR575. Ein 5,0-Liter-V8-Kompressormotor leistet in der bislang stärksten Serien-Limousine der Briten 423 kW/575 PS. Der Preis liegt bei rund 144.000 Euro.

Kia
Den Ausbau seiner SUV-Palette setzt Kia auf der IAA nach unten fort. Mit dem Stonic bringen die Koreaner ein lediglich 15.790 Euro teures Modell für den Einsatz im Großstadtdschungel auf den Markt.

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Kia

Der 4,20 Meter kurze Neuling bietet ein auffälliges Design und eine abwechslungsreiche Farbpalette. Mit einem 100 PS starken 1,0-Liter-Turbobenziner kommt zudem der Picanto in der neuen Ausstattungsversion X-Line vorgefahren. Darüber hinaus stellt Kia sein größtes SUV-Modell, den Sorento, in einer gelifteten Version vor, die künftig eine überarbeitete Front, neue Bediensysteme für Klima und Navi sowie eine Achtgang-Automatik bietet. Außerdem geben die Koreaner mit dem Proceed Concept Ausblick auf die kommende Ceed-Generation. raft.

Mercedes-Benz
Ein besonderer Höhepunkt der IAA ist fraglos das Mercedes-Maybach Vision 6 Cabrio – ein fast sechs Meter langer Sonnenfänger für zwei Superreiche.

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Daimler AG

Das verschwenderisch gezeichnete Luxusmobil soll mit seinem 750 PS starken Elektroantrieb Selbstfahrer begeistern. Alternativ bietet der Stromer einen elektronischen Chauffeur in Form einer Autopilot-Funktion. Ebenfalls Messepremiere feiert die neue X-Klasse. Außerdem wird der Stuttgarter mit dem EQA ein batterieelektrisches Kompaktfahrzeug als Studie vorstellen. Der Stromer dürfte zugleich Ausblick auf die neue A-Klasse geben, deren Neuauflage bereits für 2018 angekündigt wurde. Weitere IAA-Kandidaten sind die gelifteten S-Klasse-Varianten Coupé und Cabriolet sowie eine seriennahe Version des Brennstoffzellen-Fahrzeugs GLC F-Cell.

Mini
Die BMW-Tochter stellt als Messepremiere die rein elektrisch angetriebenen Studie Electric Concept vor. Der Stromer soll Ausblick auf eine für 2019 geplante Serienversion geben. Über technische Daten des Antriebs und Größe der Batterie gibt es noch keine Angaben. Die 250 Kilometer Reichweite des 2008 in Kleinserie gebauten Mini e dürfte die Neuauflage allerdings überbieten.

Opel
Opel gehört mittlerweile offiziell zu PSA. Folgerichtig zeigen die Rüsselsheimer auf ihrer Hausmesse mit dem Grandland X ein Modell auf Basis des Peugeot 3008. Im Vergleich zum Franzosen-SUV ist das Opel-Pendant mit 4,48 Meter um drei Zentimeter länger. Im Innenraum ist Platz für bis zu fünf Personen.

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Opel

Darüber hinaus stellt Opel den Vivaro in den Varianten Tourer, Combi+ und Life vor. Während der Tourer sich innen im Stile einer Business-Lounge präsentiert und zum Beispiel dank drehbarer Fondsitze eine Vis-a-vis-Bestuhlung erlaubt, setzt der als Passagier- und Familien-Kleinbus konzipierte Combi+ auf behagliche Pkw-Atmosphäre. Der Life bietet als Besonderheit eine Rückbank, die sich zu einem Zwei-Personen-Bett umwandeln lässt.

Porsche
In Frankfurt wird Porsche die dritte Generation des SUV-Modells Cayenne vorstellen. Trotz zahlreicher Änderungen am Alu-Kleid folgt die Neuauflage der Linie des Vorgängers.

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Porsche

Anfangs bietet Porsche nur zwei erstarkte Turbo-Benziner mit 250 kW/340 PS (plus 29 kW/40 PS) und 450 Newtonmeter sowie 324 kW/440 PS (plus 15 kW/20 PS) und 550 Newtonmeter.

Renault
Mit breiten Backen und Diffusor ausgerüstet wird Renault den Mégane in der Sportversion RS nach Frankfurt schicken. Für dynamische Fahrleistungen dürfte der 1,8-Liter-Turbo aus dem neuen Renault-Alpine sorgen, der vermutlich um 280 PS leisten wird. Darüber hinaus zeigen die Franzosen ihren in Südamerika bereits verfügbaren Pick-up Alaskan in einer Europa-Version.

Seat
Die Spanier bauen ihre SUV-Palette weiter aus. Als Premiere stellt die VW-Tochter den unterhalb des Ateca angesiedelten Arona vor. Das City-SUV basiert auf der jüngst vorgestellten Neuauflage des Ibiza. Außerdem kommt der Leon Cupra in einer geschärften R-Version vorgefahren, die sich durch eine Leistungsspritze um 7 kW/10 PS auf 221 kW/310 PS sowie Carbon-Anbauteile auszeichnet.

Skoda
Nach dem Kodiaq lässt Skoda auf der IAA noch den kompakten Bruder Karoq vom Stapel laufen. Das neue SUV-Modell, ein enger Verwandter des Seat Ateca, wird Nachfolger des betagten Skoda Yeti. Der fast 4,40 Meter lange Fünftürer wird mit konventionellen Diesel- und Benzinmotoren mit 115 bis 190 PS zu haben sein. Zum Marktstart wird es den Karoq zunächst in höherwertigen Ausstattungen geben. Später folgt die vermutlich rund 21.000 Euro teure Basisversion.

Smart
Für künftige Elektroautos hat Daimler die Submarke EQ ins Leben gerufen, unter der auch die Smart-Studie Vision EQ Fortwo firmiert.

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Smart

Dieser Zweisitzer fährt nicht nur rein elektrisch, sondern auch autonom und kann zudem mit seiner Umwelt kommunizieren. Der Stadtfloh soll vor allem in eine smartere Carsharing-Zukunft weisen. Statt nach freien Fahrzeugen zu suchen, kann man das Auto einfach per Knopfdruck zu sich herbestellen, da das Auto den Weg zum Kunden ganz von selbst finden kann.

Subaru
Die fünfte Generation des Subaru Impreza feiert auf der IAA in Frankfurt ihre Europapremiere. Auf den Markt kommen dürfte der kompakte Allrader jedoch erst 2018. Beim Antrieb setzen die Japaner weiter auf die Kombination von serienmäßiger Allradtechnik und Boxerbenziner. In den USA und Japan, wo das Modell bereits zu haben ist, gibt es Benziner mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum und bis zu 110 kW/150 PS Leistung. Preise sind noch nicht bekannt, das aktuelle Modell startet bei 18.600 Euro.

Suzuki
Suzuki wird seine im Frühjahr 2017 eingeführte sechste Swift-Generation in naher Zukunft wieder in einer Sport-Version anbieten. Optisch ist das Sport-Styling von eher dezenter Natur. Interessant dürfte die Frage nach dem Motor sein. Suzuki setzt mittlerweile auf Turboaggregate mit kleinem Hubraum. Vermutlich dürfte der Sport einen 1,4-Liter-Turbobenziner mit mindestens 140 PS bekommen.

Toyota
Ebenfalls einen sportlichen Kleinwagen wird Toyota mit dem Yaris GRMN zeigen. 217 PS und 250 Newtonmeter Drehmoment soll der Japaner aus seinem 1,8-Liter-Kompressormotor mobilisieren und dank der knapp über 1,1 Tonnen Gewicht in 6,5 Sekunden den Standardsprint absolvieren sowie 230 km/h schnell werden. Nur 400 Exemplare des mindestens 30.000 Euro teuren Flitzers sind geplant. Außerdem dürfte die nächste Generation des Land Cruisers auf der IAA debütieren

VW
Bei VW wachsen nicht nur die Modelle, sondern auch die SUV-Palette. So feiert der völlig neue der T-Roc auf der IAA Weltpremiere. Der kompakte Hochbeiner auf Golf-Basis schließt die künftige Lücke zwischen einem Polo-SUV (ab 2018) und dem Tiguan. Damit ist der T-Roc das entsprechende Pendant zum Audi Q2, mit dem er auch technisch eng verwandt ist.

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Jung

Eine weitere wichtige IAA-Neuheit ist der VW Polo. Außerdem zeigen die Wolfsburger den modellgepflegten Golf Sportsvan. Der höherbauende Golf-Ableger erhält rundum LED-Lichter, ein moderneres Infotainmentsystem, mehrere neue Assistenzsysteme sowie neue TSI-Motoren, von denen zwei über Zylinderabschaltung verfügen. Schließlich stellen die Wolfsburger eine überarbeitete Variante der bereits im April vorgestellten E-Auto-Studie I.D. Crozz vor. Dank Änderungen an Front und Heck soll der Stromer ein bereits seriennahes Design bieten. Bereits 2019 könnte ein entsprechendes Modell in den Markt kommen.

(Mario Hommen/SP-X)

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1 Kommentar zu "IAA: Die Neuheiten "

  1. Geneva Thompson - 12.10.2017, 10:00 Uhr (Kommentar melden)

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