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VDI-Umfrage

Ingenieure: Leichte E-Mobile statt Auto

Laut einer Umfrage unter Mitgliedern des VDI werden leichte E-Fahrzeuge die Mobilität in der Stadt in naher Zukunft verändern.

Über 70 Prozent der 1.700 befragten VDI-Mitglieder können sich vorstellen, zukünftig für ihren täglichen Arbeitsweg im Stadtverkehr Fahrzeuge der leichten E-Mobilität zu nutzen. Das ergab eine Befragung der VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik. Zu den leichten E-Mobilen zählen E-Tretroller, E-Motorroller, E-Lastenfahrräder und E-Bikes.

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Der elektrische Tretroller wurde gemeinsam mit Micro entwickelt. Er kommt voraussichtlich Anfang 2020 auf den Markt.
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Entscheidende Faktoren für die Umstellung

Die Mitglieder des VDI weisen jedoch auf wichtige Faktoren hin, die maßgebend für die Nutzung alternativer Verkehrsmittel anstelle des Autos sind: das Wetter, eine gut ausgebaute Infrastruktur sowie die Reichweite der leichten E-Fahrzeuge. Aber auch genügend Radwege, bewachte Parkplätze und Lademöglichkeiten sind wichtige Kriterien. Auch der Wohnort ist ausschlaggebend: Denn aus der Umfrage geht hervor, dass nur knapp 20 Prozent der Teilnehmer aus dem ländlichen Raum bereit wären, ihren Arbeitsweg mit E-Mobilen zurückzulegen. 68 Prozent der Befragten können sich eine Kombination aus verschiedenen Verkehrsmitteln vorstellen.

Das Alter stellt keinen Faktor für das Zustimmen oder Ablehnen der Nutzung leichter E-Mobile dar: über 80 Prozent der Teilnehmer gaben an, noch keine Erfahrungen mit E-Tretrollern zu haben, aber offen gegenüber neuen alternativen Verkehrsmitteln zu sein. (et)

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