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Eine Oase für E-Auto-Fahrer?: Ionity plant Ladeparks unter dem Arbeitstitel „Oasis“, die unter anderem über Einkaufsläden und Restaurants verfügen sollen.
Foto: Ionity
Eine Oase für E-Auto-Fahrer?: Ionity plant Ladeparks unter dem Arbeitstitel „Oasis“, die unter anderem über Einkaufsläden und Restaurants verfügen sollen.

Aufladen und Einkaufen

Ionity plant Ladeparks mit Shops und Gastro

Der Schnelladesäulenbetreiber blickt in die Zukunft der Tankstellen und visiert Ladeparks mit angebundener Infrastruktur an. Das 350-kWh-Netzwerk soll unterdessen wachsen.

Der Schnellladesäulenbetreiber Ionity will sein Netz massiv ausbauen. Bis 2025 soll die Zahl an 350-kWh-Ladern in Europa von derzeit 1.500 auf rund 7.000 wachsen. Geplant ist sowohl der Ausbau bestehender Standorte als auch der Bau komplett neuer Stationen. Diese sollen nicht mehr, wie bisher nur an Autobahnen, sondern auch in Stadtnähe und entlang anderer Fernstraßen errichtet werden. 

Ionity will zudem künftig vermehrt eigene Grundstücke erwerben und dort bewirtschaftete Ladestationen bauen. Das „Oasis“ genannte Konzept sieht überdachte Ladestationen oder Ladeparks mit angebundenen Cafés, Restaurants oder Shops vor. Insgesamt will Ionity Mitte des Jahrzehnts europaweit rund 1.000 Standorte betreiben; das wären mehr als doppelt so viele wie aktuell. 

Möglich werden die Investitionen von rund 700 Millionen Euro dem Unternehmen zufolge unter anderem durch den Einstieg der US-Investmentgesellschaft Blackrock. Der Finanzkonzern wird der erste branchenfremde Anteilseigner des Ladesäulenbetreibers, der aktuell einem Konsortium aus BMW, Ford, Hyundai mit Kia, Mercedes-Benz sowie dem Volkswagen-Konzern mit Audi und Porsche gehört. (Holger Holzer/SP-X/dnr)

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