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Foto: Jeep
  

Kompakt-SUV

Jeep hat den Compass überarbeitet

Neben der Neugestaltung des Innenraums und einiger Äußerlichkeiten und gibt es auch einen neuen, alten Bekannten im Motorenprogramm.

Ab dem 10. April steht das in Deutschland wichtigste Jeep-Modell unter anderem mit einer modifizierten Front, geänderten Innenraum sowie verbesserter Konnektivitäts- und Sicherheitsausstattung bei den Händlern. Die Preise des Kompakt-SUV starten bei 23.529 Euro (netto) in der Ausstattungslinie „Sport“ in Verbindung mit dem 130 PS starken Benziner und Frontantrieb. Der gleichstarke Diesel ist ebenfalls mit Frontantrieb ab 27.731 Euro (netto) („Longitude“) zu haben.

Äußerliche Veränderungen

Die Jeep-typischen sieben Kühlerlüftungsschlitze sind nun etwas weiter nach oben eingelassen; sie werden von LED-Scheinwerfer flankiert. Das LED-Tagfahrlicht verläuft in den Scheinwerfereinheiten nicht mehr entlang der Unter- und Innenseite, sondern am oberen und äußeren Rand. Je nach Ausstattungsstufe gehören unter anderem 16-, 17-, 18- oder 19-Zöller zum Lieferumfang. Die Stoßfänger sind entweder in Schwarz oder Wagenfarbe ausgeführt.

Individualität im Innenraum

Im Inneren gibt es ein neues Armaturenbrett mit schlankeren Lüftungsdüsen. Je nach Komfortniveau lässt sich die Armaturentafel mit Applikationen in Chrom, Schwarz oder Grau sowie mit Leder- oder Alu-Einsätzen individualisieren. Die Mittelkonsole wurde ebenfalls neugestaltet. Sie bietet nun ein fast 7 Liter großes Staufach. Außer in den Basisversionen „Sport“ und „Longitude“ gehört nun ein digitales, 10,1 Zoll großes Kombiinstrument zur Serienausstattung. Es lässt sich vielfältig konfigurieren und personalisieren. Das Infotainmentsystem „Uconnect 5“ bietet Funktionen wie Navigation, kabellose Integration mit Apple CarPlay und Android Auto oder die Sprachassistentenfunktion „Hey Jeep“. Jeep hat zudem die Anzahl der Assistenten erhöht. Unter anderem verfügt der Compass über einen Stau-Assistenten.

Auswahl an Antriebsmöglichkeiten

Zur Wahl stehen zwei Benziner, zwei Plug-in-Hybride und auch wieder ein Diesel. Die Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 6d. Der 1,6-Liter-Diesel, der im vergangenen Jahr aus dem Programm genommen wurde, ist zurück und leistet nun 130 PS. Er ist an ein manuelles Sechsganggetriebe gekoppelt. Der 1,3-Liter-Benziner wird in zwei Leistungsstufen mit 130 PS und 150 PS angeboten. Wer Allrad möchte, muss zu den Plug-in-Hybriden greifen. Zum Einsatz kommt der die Vorderachse antreibende 1,3-Liter Benziner, der wahlweise 130 PS oder 180 PS leistet. Der an der Hinterachse platzierte E-Motor stellt 60 PS bereit und wird von einer 11,4 kWh-starken Batterie versorgt. Je nach Benziner lautet die Systemleistung 190 PS oder 240 PS. Die Höchstgeschwindigkeit ist im elektrischen Fahrbetrieb auf maximal 130 km/h begrenzt, im Hybridmodus sind Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h möglich. Zwischen 47 und 49 Kilometer (WLTP) können rein elektrisch gefahren werden. (Elfriede Munsch/SP-X/JL)

Foto: Daimler AG

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