Auf dem Beifahrersitz sind Blitzer-Apps nicht illegal
Foto: SP-X
Auf dem Beifahrersitz sind Blitzer-Apps nicht illegal

Blitzer-App

Kein Beifahrer-Verbot

Die StVO regelt explizit die Nutzung von Blitzer-Warnapps. Fahrern ist sie verboten, Beifahrern nicht. Darauf weisen jetzt ARAG-Experten hin.

Tempobeschränkungen sind richtig und ein wichtiges Gebot zur Einhaltung der Verkehrsdisziplin. Ein Verstoß dagegen zieht oftmals ungeliebte Fotos und als Folge ein saftiges Bußgeld nach sich. Vielfahrer können ein Lied davon singen. Wohl auch aus pädagogischen Gründen ist der Einsatz von Blitzer-Warnern Autofahrern verboten. Wer am Steuer mit einer aktiven Blitzer-Warn-App erwischt wird, zahlt 75 Euro und erhält einen Punkt in Flensburg. Das gilt allerdings nicht für den Beifahrer, wie die Experten der Rechtsschutzversicherung ARAG mitteilen. Die Regelung in der Straßenverkehrsordnung (StVO), Paragraf 23, Absatz 1c, beziehe sich explizit auf diejenigen, die ein Fahrzeug führten.

ARAG-Experten bezeichnen Beifahrer-Ausnahmen als „kuriose Grauzone“

Ein anderer Fahrzeuginsasse darf demnach durchaus Warnungen zu Blitzern und Radarfallen mündlich an den Fahrer weitergeben. Zudem sei es dem Fahrer erlaubt, sich vor der Fahrt oder während einer Rast über Radarfallen oder Blitzer auf dem Smartphone oder im Navi zu informieren. Die Experten der Versicherung bezeichnen vor allem die Beifahrer-Ausnahmen vom Warn-App-Verbot in einer Mitteilung als „kuriose Grauzone“. (Holger Holzer/SP-X/MN)

Transporter

MAN TGE mit Ausstattung von Sortimo

Werkslösung der Ladungssicherung für den Transporter in individuellen Optionen erhältlich.

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Gerade für Lieferdienste mit jungem Personal bietet sich der Rocks-e an, den bereits 16-Jährige durch seine Einstufung als L6e-Transporter fahren dürfen.

L6e-Transporter

Der Rocks-e wird zum Lastenträger

Das 2,41 Meter lange Leichtfahrzeug verfügt in der Cargo-Variante statt eines Beifahrersitzes über ein abgetrenntes Ladeabteil.

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Weniger Kopfverletzungen

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Den Auftakt der Konferenz macht  Stephan A. Jansen. Der Stiftungsprofessor für Urbane Innovation – Mobilität, Gesundheit und Digitalisierung an der Universität der Künste, Berlin, wird einen Vortrag zum Thema „Bewegt euch. Selber!“ halten. Das Thema ist titelgebend für sein Buch, das er gemeinsam mit Martha Wanat verfasst hat.

Keynote

„Bewegt euch. Selber!“ Wie ein Professor betriebliche Mobilität neu erfinden will

In seiner Keynote zur Nationalen Konferenz für betriebliche Mobilität will Professor Jansen die Teilnehmer vom Beifahrersitz der Diskussion ans Steuer der „Zukunft der Mobilität“ setzen und zum Mitgestalten auffordern. 

    • Alternative Mobilität, bfp Fuhrpark Forum, Fuhrparkmanagement, Fuhrparkmarkt

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