Foto: Timo Bürger/bfp

Unterwegs in der schnellen GT-Variante

Kia Optima SW: Kia kann Kombi

Der koreanische Mittelklässler empfiehlt sich für den Fuhrpark, wenn man seinen Gasfuß zügeln kann. Oder will.

Von Timo Bürger

Der Kia Optima lässt aufhorchen: Wer den Motor per Knopfdruck zum Leben erweckt, bekommt ganz schön etwas auf die Ohren. Dann grummelt der Zweiliter-Turbo doch recht frech – das hätte man nicht erwartet. Aber die 238 PS wollen eben auch akustisch in Szene gesetzt werden.

Kia Optima SW: Satte Straßenlage, straffe Sitze

Und dann geht auch schon die Sause los: Der Wagen liegt mit dem adaptiven Fahrwerk satt auf dem Asphalt, die Lenkung arbeitet direkt, die Sechsstufen-Automatik erledigt die Gangwechsel fix und fast ohne störendes Zucken; mithilfe der vier Fahrmodi findet jeder seine bevorzugte Einstellung.

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Straff, aber dennoch nicht zu hart sind die mit roten Ziernähten versehenen Sitze; diese bieten auch in flott gefahrenen Kurven ausreichend Seitenhalt. Dank vierfach justierbarer Stütze wird auch die Lende nicht allzu sehr belastet, dank Sitzventilation bleibt die Kehrseite schweißfrei.

Innen zeigt sich der Kia Optima SW sachlich, auf modischen Schnickschnack verzichtet der Koreaner weitgehend. Die Instrumente sind bestens abzulesen, die Bedienlogik ist leicht nachzuvollziehen, das Anstöpseln des iPhone (Apple CarPlay ist serienmäßig enthalten) macht keine Probleme. Die Navigation gelingt eindeutig und rasch, die Materialien machen einen soliden Eindruck.

Was ist aber mit dem Luftfilter los? Zuweilen gewinnt man den Eindruck, dass die Abgase des Vordermannes doch arg penetrant in den Innenraum drängen.

Kofferraum mit allem Drum und Dran

Ein Kombi wird vor allem an seinem Kofferraum, seiner Praktikabilität und Variabilität gemessen – und hier kann Kia richtig punkten. Erfreulich ist die niedrige, gerade kniehohe Ladekante. Serienmäßig an Bord sind bereits ab der zweitniedrigsten Ausstattung ein Gepäckraumtrennnetz sowie ein Trennsystem. Für Kleinkram eignen sich wunderbar die diversen Fächer unter dem Laderaumboden. Dort lässt sich auch unkompliziert das Gepäckraumrollo verstauen. Mithilfe von vier Ösen und zwei Haken werden Koffer, Tasche und Co. sicher verstaut.

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Wer mehr Platz benötigt, legt mit den beiden Hebeln der Fernentriegelung im Kofferraum die zweite Reihe komplett flach (im Verhältnis 40:20:40 teilbar) und freut sich über ein Volumen von 1.686 Litern.

Zum Einstiegspreis von 26.490 Euro bringt der Kia bereits einiges in Serie mit: Die Basis bietet 7-Zoll-Kartennavigation und Smartphone-Integration, Berganfahrhilfe, Rückfahrkamera, Geschwindigkeitsregelanlage, elektrisch anklappbare Außenspiegel und Zwei-Zonen-Klimaautomatik, um nur die wichtigsten Features zu nennen.

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Das einzige, was man dem Kia Optima GT ankreiden kann, ist sein Spritdurst. Wer im einstelligen Liter-Bereich bleiben will, sollte sich und seinen Gasfuß gut unter Kontrolle haben. Ansonsten verdrehen Fuhrparkverantwortliche angesichts eines Verbrauches von elf Litern die Augen – auch wenn es erwiesenermaßen ein riesen Spaß ist, mit dem Kia unterwegs zu sein.

Technische Daten Kia Optima SW GT

  • 5-türiger, 5-sitziger Kombi

  • Länge / Breite / Höhe (in mm): 4.855 / 1.860 / 1.460

  • Radstand (in mm): 2805

  • Motor: 1998 ccm, 2,0 T-GDI

  • 4 Zylinder, Frontantrieb, Wandlerautomatik

  • Leistung: 175 kW/238 PS bei 6.000 U/min

  • Drehmoment: 323 Nm von 1.400 bis 3.500 U/min

  • Höchstgeschwindigkeit: 232 km/h

  • Beschleunigung 0 – 100 km/h: 7,6 s

  • Verbrauch (kombiniert nach WLTP) in l: 9,3-8,9

  • Testverbrauch (in l pro 100 km/h): 11,0

  • CO2-Emissionen in g/km: 213-203

  • Effizienzklasse: E

  • Leergewicht in kg: 1.680-1.795

  • Zuladung in kg: 510

  • Gepäckraumvolumen (in l) : 552-1.682

  • Tankinhalt (in l): 70

  • Testwagenpreis: 44.670 Euro

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