Foto: Sortimo

Dienstrad

Lastenrad als Betriebsmittel

Interview mit André Rothenburg, Leiter Fleet und Transport bei der Firma ISS zu Diensträdern und Lastenfahrrad.

Bfp: Seit wann und in welchem Umfang hat Ihr Unternehmen Dienstfahrräder in seinem Fuhrpark?

Rothenburg: Wir, die ISS, haben seit Jahrzehnten mehr als 1.000 Fahrräder im Einsatz alleine in Deutschland. Unsere Fahrräder werden sowohl durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genutzt als auch durch unsere Kunden. Die Fahrräder werden zum überwiegenden Teil genutzt, um auf großen Betriebsgeländen unserer Kunden, schnell, einfach und umweltfreundlich kurze Strecken zurückzulegen.

Bfp: Können Sie uns bitte kurz schildern, wie Sie zum Transportrad kamen?

Rothenburg: Mobilitätslösungen sind stetig im Wandel. Auch wir, die ISS, sind stets auf der Suche nach den idealsten Transportmittel, um einwandfreie und hochwertige Dienstleistungen anbieten zu können. Durch die enge und langjährige Zusammenarbeite mit Sortimo und unserem Leasing Partner sind wir als Prototyp -Tester gerne und sofort ins Gespräch gekommen, um das Pro Cargo CT1 im Echtbetrieb zu testen.

Bfp: Gab es besondere Aspekte oder Schwierigkeiten bei Anschaffung und Einsatz von Diensträdern, mit denen Sie vorher nicht gerechnet hätten?

Rothenburg: Das Pro Cargo CT1 ist für uns ein reines Betriebsmittel, um am Kundenstandort Revierfahrten im Dienstleistungssektor Bewachung/Security zu erbringen. Der Bezug von Strom „aus der Steckdose“ hat sich schwieriger dargestellt als zunächst gedacht. Wir mussten einen Vertrag schließen mit unserem Kunden, der es uns erlaubt, Strom aus seinem Netz am Standort zu beziehen – wir hätten ansonsten einen „Geldwerten Vorteil“ erlangt, der und steuerrechtlich auf die Füße hätte fallen können.

Bfp: Wie bewerten Sie den Einsatz Ihrer Fahrrad-Flotte?

Rothenburg: Das E-Lastenpedelec CT1 bietet für uns die folgenden Vorteile: keine Führerscheinpflicht, keine unnötigen und unproduktiven Wege zu Tankstellen, niedrige Unterhaltskosten, eine Innovation in der Dienstleistung und am Kundenstandort.

Foto: JobRad

Dienstrad

Gutes Dienstrad nicht teuer

Dienstwagen, klar, aber Dienstfahrrad? Anbieter wie Jobrad mit E-Bike Leasing inklusive Gehaltsumwandlung sind bei Firmen gefragt. Und das nicht ohne Grund.

Foto: connel_design - Fotolia.com

Nachfrage steigt stetig

Diensträder: Hoffen auf die 0,5-Prozent-Regel

Die weiterhin bestehende Ein-Prozent-Regelung beim geldwerten Vorteil für den Großteil der Räder stößt vor allem bei den Leasinggebern auf Kritik.

Foto: Foto: Claudia Becker

Diensträder: Hoffen auf die 0,5-Prozent-Regel

Der Bundesfinanzausschuss hat eine Neuregelung bei der Versteuerung für Dienstfahrräder und Dienst-E-Bikes ab 2019 beschlossen. Die angekündigte Steuerbefreiung soll umweltfreundliches Engagement von Arbeitgebern und -nehmern honorieren. Doch das Modell trifft in der Praxis den Bedarf nicht wirklich; die Mehrzahl der Dienstradfahrer ist nach dem aktuellen Gesetzestext von der Regelung ausgeschlossen. Steuerfreiheit genießen nur Nutzer, deren Arbeitgeber das Dienstrad "zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn" (Neufassung § 37 Nr. 3 EStG) übernehmen.

Foto: BMW AG

E-Auto-Prämie

Plug-in-Hybride differenziert fördern

Plug-in-Hybride muss man nutzen können, ansonsten leidet die Umwelt. Insbesondere auf der Langstrecke sind Teilzeitstromer nicht nachhaltig unterwegs. Der BVF möchte die undifferenzierte Kaufprämie überarbeiten.

Tipps & News rund um Fuhrparkmanagement und betriebliche Mobilität:der fuhrpark.de-Newsletter

Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen fuhrpark.de-Newsletter!