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Foto: Christian Frederik Merten
Der neue Mitsubishi Eclipse Cross Plug-in-Hybrid kommt mit angepasstem „Dynamic Shield“-Kühlergrill, die Hauptscheinwerfer sind jetzt tiefer platziert.

bfp-Fahrbericht

Mitsubishi Eclipse Cross: Da hat sich was getan

Mitsubishi überarbeitet den Eclipse Cross. Die wichtigste Neuerung: Das kompakte SUV kommt ab sofort mit einem Plug-in-Hybrid.

Der neue Eclipse Cross Plug-in-Hybrid steht bei den Händlern, und für Mitsubishi ist das renovierte Kompakt-SUV ein Aufbruchsignal. Im letzten Sommer verkündete das japanische Mutterhaus bekannterweise, alle Neuentwicklungen für Europa einzufrieren. Die Zukunft der Marke mit den drei Diamanten war für den alten Kontinent also alles andere als sicher. Das hat sich nun geändert: Ab 2023 wird Allianz-Schwester Renault eine Schräghecklimousine und ein SUV im B-Segment für ausgewählte europäische Märkte zuliefern. Viel früher aber, im Herbst letzten Jahres, bekam aber der neue Eclipse Cross grünes Licht für den Verkauf.

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Neue Optik vorn und hinten

Optisch haben die Japaner vor allem an Front und Heck ihres SUVs Hand angelegt. Vorne trägt der Eclipse Cross Plug-in-Hybrid die neueste Evolutionsstufe des markenprägenden „Dynamic Shield“-Kühlers, den anstelle chromfarbener Lamellen nun ein schwarzes Wabengitter schmückt. Außerdem wanderten die Haupts-Scheinwerfer vom oberen Teil der Frontpartie nach unten, oben sitzen jetzt die serienmäßigen LED-Tagfahrleuchten. Hinten wich die zweigeteilte Heckscheibe eine konventionelle Lösung, die Rückleuchten ziehen sich aber weiter ins Dach. Was bleibt ist die Fahrgastzelle mit nach hinten abfallender Dachlinie, die dem Eclipse Cross ein Hauch Coupé-Feeling verleihen soll. Mit jetzt 4,55 Meter ist der Eclipse Cross bei gleichem Radstand aber 15 Zentimeter länger als sein Vorgänger.

Schon optisch unterscheidet sich das kompakte SUV deutlich von der Ursprungsversion, ans Eingemachte geht es aber unter der Haube. Denn mit dem Facelift ist der Eclipse Cross ausschließlich als Plug-in-Hybrid erhältlich. Auf 188 PS Systemleistung bringt es der Antrieb insgesamt, sie resultieren aus einem 2,4-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 98 PS sowie je einem Elektromotor an der Vorder- (82 PS) und an der Hinterachse (95 PS). Allradantrieb ist Serie.

Die Elektromotoren ziehen ihren Strom aus einer 13,8-kWh-Lithium-Ionen-Batterie. Ihre AC-Ladeleistung beträgt maximal 3,7 kW, dann ist der Eclipse Cross in vier Stunden komplett geladen. Als einer der wenigen Plug-in-Hybride lässt sich das SUV aber auch schnellladen. Bei maximal 50 kW Ladeleistung dauert es 25 Minuten, bis der Akku am Chademo-Anschluss von 0 bis 80 Prozent geladen ist.

Bis zu 61 Kilometer rein elektrisch im Eclipse Cross Plug-in-Hybrid

61 Kilometer soll der neueste Mitsubishi rein elektrisch fahren. Ob er das schafft, haben wir auf unserer kurzen ersten Runde nicht ausprobiert, wir haben den Fokus auf den Verbrauch im Mixbetrieb gelegt. Heißt, aus den verschiedenen möglichen Fahrmodi haben wie den Normal-Modus gewählt und auf das Aktivieren des reinen EV-Modus verzichtet. Dann bestimmt das System situativ selbst, welcher Antrieb am effizientesten ist. 1,8 Liter Benzin und 19,3 kWh Strom gibt Mitsubishi als NEFZ-Verbrauch für den Eclipse Cross Plug-in-Hybrid je 100 Kilometer an. Wir sind mit vollem Akku gestartet uund waren ein kurzes Stück auf der Autobahn, vor allem aber auf dem Land und im Ort unterwegs. Nach 66 Kilometern Fahrt und fast leerer Batterie zeigte der Bordcomputer realistische 3,5 Liter an.

Mitsubishi bietet den Eclipse Cross Plug-in-Hybrid zum Marktstart in vier Ausstattungslinien an: regulär in der Preisliste stehen die Basis, der Plus und der Top, zwischen Plus und Top schiebt sich zur Modelleinführung die Intro Edition. Los geht die Preisliste bei 33.521 Euro (alle Preise netto zzgl. USt.). Damit kommt der Japaner in den Genuss der vollen Förderung für Plug-in-Hybride. Mitsubishi legt aber nochmal eine Schippe drauf, so dass sich der Preis letztlich um knapp 8.282 Euro mindert. Wir empfehlen mindestens die Variante Plus (ab 36.462 Euro), weil dann auch nützlich Dinge wie eine Einparkhilfe vorn und hinten, ein Navi oder Bi-LED-Scheinwerfer an Bord sind.

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Nach hinten abfallende Dach und Fensterlinie, so soll Coupé-Feeling aufkommen.
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Etwas überfrachtet wirkendes Interieur, trotzdem unkomplizierte Bedienung. Ein 8-Zoll-Touchscreen ist immer mit an Bord.
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Der Gepäckraum des Mitsubishi Eclipse Cross fasst 359 bis 1.108 Liter.
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Am Heck verschwindet die zweigeteilte Rückscheibe, Mitsubishi betont das ins Blech gezeichnete Hexagon.

Technische Daten Mitsubishi Eclipse Cross PHEV April 2021

Foto: Mitsubishi

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