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Der F-150 fährt in die EU: Der Erfolg der Ranger-Raptor-Variante in Europa hat bewiesen, dass der Markt für ein bulliges, amerikanisches Gesicht bereit ist. Deshalb wird auch die EU-Variante zum Cowboy.
Foto: Ford
Der F-150 fährt in die EU: Mit starken Anleihen des bulligen US-Pick-up geht der Ranger Wildtrak glatt als Cowboy durch. 

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Neuer Ford Ranger wohl erst 2023

Ford will im kommenden Jahr seinen neuen Ranger präsentieren: Umfangreich überarbeitet, zeigt er eine bulligere Front und einen neu designten Innenraum.

Mit dem Ranger feiert Ford seit Anfang des Jahrtausends auch in Europa Pick-up-Erfolge. Die nun vorgestellte neue Generation will den Marktanteil von zuletzt knapp 40 Prozent mit kräftigerem Design, neu designtem Innenraum und starken Dieselmotoren weiter ausbauen. Bis zum Start lässt sich der Pritschenwagen aber noch rund ein Jahr Zeit.

Der F-150 bietet die Vorlage

Erste Fotos zeigen die besonders kernige „Wildtrack“-Variante, bei der vor allem die wuchtiger gestaltete Front auffällt. Auch die Standardausführungen warten mit einem ähnlich großen Kühlergrill auf und nehmen sich generell das erfolgreiche US-Modell F-150 stärker als bisher zum optischen Vorbild. Bei den Abmessungen hat der Ranger in Bezug auf Spurweite, Radstand und Ladeflächenlänge leicht zugelegt, genaue Daten nennt Ford aber noch nicht.

Deutlich aufgewertet soll sich der Innenraum präsentieren. Unterschäumte Kunststoffe sollen für angenehme Haptik, zahlreiche Ablagen und Staufächer für Alltagstauglichkeit sorgen. Auf Wunsch gibt es das unter anderem aus dem Mustang Mach-E bekannte Infotainmentsystem mit einem hochformatigen Touchscreen sowie digitalen Instrumenten. Ein 360-Grad-Kamerasystem soll beim Rangieren und Offroad-Fahren helfen.

Einen V6-Diesel soll es auch in der EU geben

Für den Antrieb stehen in Europa zunächst ausschließlich Dieselmotoren zur Wahl. Top-Triebwerk wird ein 3,0-Liter-V6, der an eine Zehn-Stufen-Automatik gekoppelt ist, für preissensiblere Kunden steht ein 2,0-Liter-Vierzylinder wahlweise mit einem oder zwei Turboladern zur Verfügung. Leistungsdaten nennt Ford noch nicht. Nicht für Europa vorgesehen ist der in anderen Märkten erhältliche Vierzylinder-Turbobenziner, stattdessen dürfte ein Plug-in-Hybrid für Diesel-Skeptiker nachgeschoben werden. Beim Allradantrieb hat Ford zwei Varianten im Programm: den bekannten, manuell zuschaltbaren sowie einen permanent arbeitenden, der wohl auch beim V6-Modell zu finden sein wird.

Preise für den neuen Ranger nennt der Hersteller noch nicht. Die aktuelle Generation startet in der Variante mit Einzelkabine bei 30.000 Euro (netto). Wichtigster Konkurrent und engster Verwandter des Ford-Pick-ups wird der neue VW Amarok, der in der Neuauflage auf der Ranger-Plattform basiert. Darüber hinaus ist das Wettbewerbsfeld in Europa zuletzt geschrumpft, zu den verbliebenen Kandidaten zählen Toyota Hilux, Ssangyong Musso und Mitsubishi L200. (Holger Holzer/SP-X/dnr)

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