Foto: Kia

Großes SUV

Neuer Kia Sorento auch als Hybrid

Kia erneuert sein Top-SUV Sorento. Nicht nur das Design ist komplett neu, unter der Haube werkelt erstmals auch ein Vollhybrid.

Keinen Stein auf dem anderen lässt Kia bei der Neuauflage seines größten SUVs Sorento. Der Koreaner wurde nicht nur neu gezeichnet, sondern steht auf einer komplett neuen Plattform. Die vierte Generation des Sorento verspricht mehr Platz für die Insassen, außerdem gibt es erstmals eine Hybrid-Variante. Nicht geändert haben sich die maximal sieben Sitzplätze im SUV.

Kia XCeed: Einer will ganz nach oben

Mit dem Crossover XCeed bringt Kia die vierte Modellvariante des kompakten Ceed auf den Markt. Ein Plug-in-Hybrid folgt Anfang 2020.
Artikel lesen >

Neuer Kia Sorento nur unwesentlich länger

Tritt Generation drei noch leicht rundlich auf, haben die Koreaner dem Nachfolger schärfere Knicke und Falze ins Blechkleid gebügelt. Die Front mit den in den Kühlergrill übergehenden Scheinwerfern zeigt das neue Markengesicht. Hinten gibt es nun vertikale Rückleuchten und einen prägnant auf dem Heckdeckel platzierten Modellnamen.

Mit 4,81 Metern hat der Sorento in der Gesamtlänge nur leicht zugelegt, beim Radstand gab es allerdings ein Plus von 3,5 Zentimetern. Der Gepäckraum fällt mit 910 Litern beim Fünfsitzer und 821 Litern beim Siebensitzer recht groß aus, ein Volumen bei eingeklappter Fondbank gibt Kia noch nicht an. Im Innenraum, wo das Platzangebot laut Hersteller gewachsen ist, fällt eine wuchtige Mittelkonsole ins Auge.

Kia Ceed-Familie: Neue Motoren und Infotainmentpakete

Kia baut das Angebot für die Ceed-Familie durch neue Einstiegsmotoren und neue Infotainment-Features aus.
Artikel lesen >

Vollhybrid und mehr Assistenzsysteme

Beim Antrieb setzt Kia auf einen Benzin-Hybriden und einen Diesel. Letzterer schöpft aus 2,2 Litern Hubraum 202 PS und ist an eine Achtgangautomatik gekoppelt. Alternativ ist eine klassische Vollhybrid-Kombination aus 1,6-Liter-Benziner und E-Motor mit 230 PS Systemleistung zu haben, die ohne externe Auflademöglichkeit auskommen muss. Ein Plug-in-Hybrid könnte jedoch nachgereicht werden. Wie in den bisherigen Varianten wird es auch für die Neuauflage Allradantrieb geben, der diesmal mit einem elektronischen "Terrain Mode"-System kombiniert ist, das spezielle Einstellungen für schwierige Untergründe bietet.

Kräftig ausgebaut präsentiert sich das Angebot an Assistenzsystemen. Zu haben sind unter anderem ein Kollisionswarner mit Radfahrer-Erkennung, ein Ausstiegsassistent, der vor rückwärtigem Verkehr warnt, ein Totwinkelwarner mit Lenkeingriff, ein Tempomat, der Navigationsdaten berücksichtigt und ein Stauassistent, der bei stockendem Verkehr das Steuer übernimmt. Erstmals in Europa bietet Kia zudem eine Einpark-Fernsteuerung per Schlüssel an. Das soll das Einsteigen in sehr engen Parklücken erleichtern.

Preise für das Mittelklasse-SUV sind noch nicht bekannt. Die aktuelle Generation gibt es ab rund 30.000 Euro (netto zzgl. USt.). Zu den Wettbewerbern zählen der Seat Tarraco, der Škoda Kodiaq oder der Hyundai Santa Fe. (SP-X/Holger Holzer/cfm)

Tipps & News rund um Fuhrparkmanagement und betriebliche Mobilität:der fuhrpark.de-Newsletter

Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen fuhrpark.de-Newsletter!