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bfp-Fahrbericht

Opel Insignia: Strahlend in die zweite Lebenshälfte

Der frisch renovierte Opel Insignia startet mit neuen, sparsamen Motoren und intelligenter Lichttechnologie noch einmal durch.

Von Martina Göres

Drei Jahre nach dem Start der zweiten Insignia-Generation wertet Opel sein Flaggschiff noch einmal auf. Zwar sind den Veränderungen Grenzen gesetzt, und auch eine Plug-in-Hybrid-Version wird es nicht geben. Denn die 4,89 Meter lange Grand Sport genannte Limousine sowie der 840 Euro (alle Preise netto zzgl. USt.) teurere und zehn Zentimeter längere Kombi Sports Tourer basieren noch auf GM-Architektur. Gleichwohl punkten beide Karosserievarianten nach der Auffrischung mit neuen, effizienteren Motoren und rücken sich mit innovativem Matrixlicht ins beste Licht.

Mehr Licht für den Opel Insignia

Opel spendiert seinem Flaggschiff Insignia ein sanftes Facelift. Einige wichtige Details sind allerdings noch offen.
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Hell erleuchtet mit optimiertem adaptivem LED-Licht

Serienmäßig ist jeder Insignia jetzt mit Voll-LED-Leuchten ausgestattet. Sichtbar wird dies an den extra schlanken Scheinwerfern, die das Fahrzeug optisch breiter wirken lassen. In den höheren Versionen oder gegen Aufpreis bringt das Rüsselsheimer Topmodell noch mehr Licht ins Dunkel.

Statt bisher sechzehn LED-Elementen verfügt jeder Scheinwerfer des adaptiven LED-Lichts jetzt über deren vierundachtzig. Die sorgen für eine fließende Anpassung des Lichtstrahls an jede Verkehrssituation, ohne vorausfahrende oder entgegenkommende Fahrzeuge zu blenden und für "stadionhelles und blitzschnelles Licht", betont Opel.

Neue, bis zu achtzehn Prozent sparsamere Motoren

Der elegante Sports Tourer, für den sich acht von zehn Insignia-Kunden in Deutschland entscheiden, ist auch für Geschäftskunden die erste Wahl, die ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und langstreckentauglichen Fahrkomfort schätzen. Am besten wird der Kombi mit 560 bis 1.665 Liter fassendem, topfebenem Kofferraum mit einem effizienten Diesel kombiniert. Aus dem Astra stammt der 1,5-Liter-Dreizylinder-Selbstzünder mit 122 PS, der mit 99 Gramm CO2 pro Kilometer für Fuhrparks mit strenger CO2-Vorgabe interessant sein könnte.

Anspruchsvolle Vielfahrer dürften sich eher für den 174 PS starken Zweiliter-Diesel entscheiden. Akustisch präsent, aber keinesfalls störend laut, überzeugt der drehfreudige und laufruhige Vierzylinder mit ausreichend Leistung und harmonischer Kraftentfaltung. Empfehlenswert ist die unauffällig schaltende Achtstufenautomatik. Opel geht von achtzig Prozent Dieselanteil aus. Der 210 PS starke Zweiliter-Biturbo-Diesel wurde aus dem Programm geworfen.

Die beiden Zweiliter-Benziner mit 200 und in der GSI-Variante mit 230 PS sind die ersten Opel-Motoren mit Zylinderabschaltung. Eine 170 PS-Basisversion folgt im Herbst. Alle Triebwerke wurden auf Effizienz getrimmt und tragen mit dazu bei, dass Opel wohl seine CO2-Ziele erfüllt und keine Strafzahlungen leisten muss. Der große Diesel wird ab Herbst wie der GSI auch als 4x4- Variante verfügbar sein. Der Allrad ist nicht mehr permanent, sondern wird per Knopfdruck zugeschaltet. Auch das spart Kraftstoff und CO2.

Überarbeiteter Opel Insignia ab 25.750 Euro

Der Opel Insignia fährt mit neuen Motoren vor. Die Insignia Business Edition und Insignia Business Elegance sind speziell auf Dienstwagenfahrer zugeschnitten.
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Spezielle Ausstattungslinien für Geschäftskunden

Speziell auf Flottenkunden zugeschnitten sind die beiden Ausstattungslinien Business Edition und Business Elegance. Zweizonen-Klimaautomatik, Tempomat, Parksensoren vorn und hinten, Verkehrszeichenerkennung, Spurhalteassistent sowie DAB-Radio und Navigation mit Sieben-Zoll-Touchscreen sind bereits in der Business Edition enthalten. Mit dem Zweiliter-Diesel kostet sie im Sports Tourer 27.983 Euro.

Die Variante Business Elegance bietet gegen 3.466 Euro Aufpreis auch das adaptive LED-Licht, Acht-Zoll-Monitor und -Fahrerdisplay, Totwinkel-Warner, kabelloses Smartphone-Laden sowie sensorgesteuerte Heckklappe. Auch eine digitale Rückfahrkamera mit Querverkehrswarner – die einzige Neuerung unter den Assistenzsystemen – gehört zum Serienumfang der Ausstattung. Wer noch etwas Budget zur Verfügung hat, gönnt sich vielleicht das 836 Euro teure Business-Paket Elegance mit gut ablesbarem Head-Up-Display, adaptivem Tempomat und Seitenairbags oder die ergonomischen AGR-Sitze für Fahrer und Beifahrer zum Preis von 639 Euro.

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