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Kleinwagen

Peugeot 208 hat die attraktivsten Wartungskosten

Die Verkehrsdichte und Parkplatznot in den Innenstädten machen Kleinwagen immer attraktiver. Lieferservice-Unternehmen und Gewerbe haben die Vorteile von kompakten Ausmaßen erkannt.

Von Ute Kernbach

Der Autokauf hat stets sehr viel mit emotionalen und rationalen Motiven zu tun. Die emotionalen Gründe für einen Autokauf sind hinlänglich bekannt – sie begründen sich in erster Linie durch das Markenimage des Herstellers und der Formensprache des Fahrzeuges.

Wartungskosten Minicars: Kostenbilanz für die Kleinsten

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Die Abwägung der rationalen Beweggründe ist schon etwas schwieriger und verlangt in der Regel ein genaues Studium der Preise, der Serienausstattung, der Versicherungseinstufungen und vielem mehr. Aber auch die Wartungskosten spielen eine wichtige Rolle.

TecAlliance hat nachgerechnet, wie hoch die Wartungskosten bei ausgewählten fünftürigen Kleinwagen sind - etwa beim Ford Fiesta, Mini, Opel Corsa, Škoda Fabia und VW Polo, um nur die Zulassungsstärksten zu nennen. Immerhin gehen rund 56 Prozent aller neuzugelassenen Kleinwagen auf das gewerbliche Konto. Untersucht wurden Fahrzeuge bei einer Haltedauer von 36 Monaten und einer Gesamtlaufleistung von 120.000 Kilometer.

Wartungskosten: Große Differenzen

Bei den Wartungskosten für die Mittelklasse, dazu gehören der Audi A4, die Mercedes C-Klasse und der VW Passat, gibt es riesige Unterschiede.
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Wartungskosten differieren um knapp 1.600 Euro

Die Wartungskostenschere klafft insgesamt um rund 1.600 Euro auseinander. Während für den Peugeot-Geizhals 208 lediglich Kosten von rund 2.700 Euro auflaufen, muss der Tabellenletzte von Mini für den gesamten Zeitraum mehr als 4.200 Euro aufbringen.

Mit den niedrigsten Wartungskosten nach drei Jahren kann der kleine Peugeot 208 PureTech, unter dessen Motorhaube ein 110 PS-Motor werkelt, aufwarten (siehe auch Tabelle). Für den Franzosen müssen 2.694 Euro aufgebracht werden.

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Mit Gesamtkosten von rund 2.950 Euro platzieren sich in der Hitliste dahinter auf dem Silber- und Bronzeplatz der Renault Clio Energy TCe 90 S&S und der Ford Fiesta 1,5 TDCi S&S. Platz vier bis sieben in der Liste der Wartungskostensparer nehmen mit Gesamtkosten von rund 3.020 Euro die Cityflitzer Renault Clio mit 90 PS-Selbstzünder, die beiden C3 Modelle von Citroen BlueHDI 100 und C3 PureTech 110 sowie der Peugeot 208 BlueHDI 100 ein.

Opels Kleinwagenrenner Corsa ist nochmal rund 100 Euro teuer: Rund 3.110 Euro müssen die Eigner für den Corsa 1,0 EcoTec mit 90 PS nach drei Jahren und 120.000 Kilometer in die Werkstatt bringen.

Die Stadtwagen Mazda2 Skyactiv-G 90, Seat Ibiza 1,6 TDI, Skoda Fabia 1,0 TSI, Nissan Micra 0,9 IG-T, Toyota Yaris 1,5 VVT-i Hybrid und Dacia Sandero TCe 90 verzehren zwischen 3.100 und unter 3.500 Euro an Gesamtfolgenkosten.

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Beim wartungsärmste Volkswagen werden Folgekosten von rund 3.670 Euro im genannten Zeitraum für den Polo 1,6 TDI SCR mit 95 PS aufgerufen. Die 115 PS starke VW-Benzinvariante Polo 1,0 TSI dagegen bringt Kosten in Höhe von 3.704 Euro mit sich.

Noch teurer wird es beim Ingolstädter Audi A1 und dem Koreaner i20 blue 1,0 T-GDI von Hyundai, die auch ziemlich am unteren Ende der Wartungshitliste landen, mit Gesamtfolgekosten von 3.875 beziehungsweise 3.884 Euro.

Kostenfresser in Sachen Wartung ist der Dacia Sandero TCe 90 LPG. Für den Flüssiggas-Dacia werden im genannten Zeitraum knapp 3.945 Euro an Kosten aufgerufen. Allein die reinen Wartungskosten betragen für den Rumänen mehr als 2.300 Euro.

Schlusslichter sind die kultigen Mini Modelle One D und One mit Gesamtfolgekosten von mehr als 4.250 Euro. Am teuersten sind hier die Verschleißteile, die mit mehr als 1.660 Euro zu Buche schlagen.

Wartungskosten Kleinwagen

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