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Foto: Porsche
Der Porsche Cayenne E-Hybrid 3.0 führt das Ranking unserer Restwerttabelle an.

Prognose Wertverlust

Plug-in-Hybrid-SUVs: Wertverlust für Sparer

Gerade in großen SUVs können Plug-in-Hybride Sinn machen. Auf die Restwerte sollte man aber ein genaues Auge werfen. Eine DAT-Analyse.

Von Christian Frederik Merten

Plug-in-Hybride (PHEVs) und SUVs sind in den Fuhrparks immer beliebter. Die einen sparen Steuern und – bei richtiger Nutzung Sprit – die anderen liegen einfach im Trend. Kein Wunder, dass auch die Kombination aus Plug-in-Hybrid und SUV immer gefragter ist. Aber welche Restwerte können Eigentümer dieser Fahrzeugkombination erwarten? Die Prognose-Experten der DAT haben für bfp FUHRPARK & MANAGEMENT einen Blick auf großes PHEV-SUVs gewagt. Spoiler: Die Unterschiede zwischen den Marken sind durchaus erwähnenswert.

Wertstabile Porsche-SUVs

Am wertstabilsten im Feld der von uns begutachteten leistungsstarken Premium-SUVs mit Plug-in-Hybrid zeigen sich die Cayenne-Modelle von Porsche. Beim klassischen Cayenne liegt der Händlereinkaufswert nach drei Jahren und 90.000 Kilometer Gesamtfahrleistung noch bei fast 47 Prozent, beim Cayenne Coupé sind es fast 46 Prozent. Auf Rang drei folgt der Volvo XC90 T8 Recharge AWD, für den Verkäufer laut DAT dann noch 43,4 Prozent seines Neuwerts erzielen.

Damit liegt praktisch auf einem Niveau mit dem Mercedes GLE 350e Coupé 4Matic, für den die DAT-Experten 43,2 Prozent Restwert ermitteln. Damit zeigt sich das GLE Coupé wertstabiler als der klassische GLE mit derselben Motorisierung, für den die Prognose mit 41,4 Prozent fast zwei Prozentpunkte darunter liegt.

Range Rover und Touareg: Hoher absoluter und relativer Wertverlust

Spannender wird es auch am Ende unseres Rankings. Mit 36,5 Prozent Restwertprognose liegt der VW Touareg 3.0 eHybrid 4Motion abgeschlagen auf dem letzten Platz. Er ist das einzige Modell unserer Auswahl, dessen Restwert unter der 40-Prozentmarke bleibt – und das auch noch sehr deutlich. Ebenfalls auf den hinteren Rängen landen in diesem Vergleich die Land-Rover-Modelle Range Rover (40,2 Prozent) und Range Rover Sport (40,6 Prozent).

Gleichzeitig besitzen die Engländer auch im Vergleich mit den anderen PHEV-SUVs in diesem Feld hohe Neupreise. Zusammen mit der relativen Wertentwicklung ergeben sich deshalb für die Range-Rover-Modelle auch besonders hohe absolute Verluste: Über 78.000 Euro verlieren Eigentümer des klassischen Range Rovers im Betrachtungszeitraum, fast 57.000 Euro die des Range Rover Sport. Mit knapp 58.000 Euro Verlust müssen aber auch Touareg-Kunden tief in die Restwert-Tasche greifen.

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Porsche Cayenne E-Hybrid 3.0: Händlereinkaufspreis bei 46,9 Prozent des Listen-Neupreises.
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Porsche Cayenne Coupé E-Hybrid 3.0: Händlereinkaufspreis bei 45,9 Prozent des Listen-Neupreises.
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Volvo XC90 T8 Recharge AWD: Händlereinkaufspreis bei 43,4 Prozent des Listen-Neupreises.
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Mercedes-Benz GLE 350e Coupé 4Matic: Händlereinkaufspreis bei 43,2 Prozent des Listen-Neupreises.
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Audi Q8 55 TFSI e Quattro: Händlereinkaufspreis bei 42,6 Prozent des Listen-Neupreises.
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BMW X5 45e xDrive: Händlereinkaufspreis bei 42,2 Prozent des Listen-Neupreises.
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Ford Explorer 3.0 Ecoboost 4x4: Händlereinkaufspreis bei 41,7 Prozent des Listen-Neupreises.
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Mercedes-Benz GLE 350e 4Matic: Händlereinkaufspreis bei 41,4 Prozent des Listen-Neupreises.
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Audi Q7 55 TFSI e Quattro: Händlereinkaufspreis bei 40,9 Prozent des Listen-Neupreises.
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Range Rover Sport P400e 2.0 AWD: Händlereinkaufspreis bei 40,6 Prozent des Listen-Neupreises.
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Range Rover P400e 2.0 AWD: Händlereinkaufspreis bei 40,2 Prozent des Listen-Neupreises.
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VW Touareg 3.0 eHybrid 4Motion: Händlereinkaufspreis bei 36,5 Prozent des Listen-Neupreises.

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