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bfp-Fahrbericht

Power-Plug-in-Hybrid für den BMW 5er

Seit Juli steht der BMW 5er geliftet beim Händler. Neu sind unter anderem weitere Plug-in-Hybrid-Modelle, erstmals auch als Sechszylinder oder als Kombi.

Von Christian Frederik Merten

"The Power of Choice" nennt BMW seine Antriebsstrategie: Jeder Kunde soll sich aus Benzinern, Dieseln, Plug-in-Hybriden und reinen Elektrofahrzeugen genau den Antrieb aussuchen, der am besten zu ihm passt. Dazu passen die ehrgeizigen Ziele der Münchner in Sachen E-Mobilität: Bis 2030 sollen sieben Millionen Elektroautos und Plug-in-Hybride des BMW-Konzerns auf den Straßen dieser Welt fahren. Derzeit sind es rund 500.000.

Bleiben also noch sechs Millionen Einheiten für die nächsten zehn Jahre. Grund genug also für eine elektrische Modelloffensive. Sie wird bei BMW, Mini und Rolls-Royce ausschließlich aus Mild- und Plug-in-Hybriden sowie batterieelektrischen Fahrzeugen bestehen, Voll-Hybride ohne Lademöglichkeit sind nicht geplant.

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Neue Niere für den 5er BMW

Eine BMW-Baureihe, die nicht nur in dieser Strategie eine wichtige Rolle spielt, ist die 5er-Reihe. Die Business-Limousine und ihr Kombi-Pendant Touring sind nicht nur eine wesentliche Säule im BMW-Programm, sondern jetzt beziehungsweise ab Herbst auch mit neuen Plug-in-Hybrid-Varianten lieferbar.

Aber der Reihe nach. Bereits seit Juli liefert BMW den modellgepflegten 5er aus. Er ist seit Ende 2016 auf dem Markt und wurde optisch an seine aktuellen Geschwister angepasst. Das bedeutet schmalere Scheinwerfer. Normale LED-Scheinwerfer sind Standard, optional gibt es adaptives LED-Licht (840 Euro; alle Preise zzgl. USt.) oder im Innovations-Paket für 3.950 Euro Laser-Licht mit 650 Meter Leuchtweite. Optische Erkennungszeichen des neuen 5er sind außerdem die um 20 Prozent gewachsene Niere und Heckleuchten mit neuer Grafik und erstmals ohne zusätzliches Deckglas. Dazu kommen fünf neue Rad-Designs, unter anderem ein spezielles 20-Zoll-Aerodynamik-Rad, das im CO2-Ausstoß auf 18-Zoll-Niveau liegen soll.

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Ein Plus an Connectivity

Im Interieur offenbart sich der modellgepflegte 5er mehr oder weniger durch Details. Erneuert hat BMW zum Beispiel die Bedienung. Wie im X5 empfängt Fahrer und Beifahrer nun ein 12,3 Zoll großes Touchscreen, es gibt ein neues Lenkrad und ein überarbeitetes Schalterdesign. Wer auf traditionelle Ledersitze verzichten möchte, aber nicht auf deren Optik, ordert für 504 Euro vegane Kunstlederbezüge.

Und natürlich digitalisiert BMW auch seinen 5er weiter. Serienmäßig kommt er nun mit BMW Operating 7 und weiteren digitalen Services wie einem Smartphone Key, Remote-Software-Updates oder schnellerer cloudbasierter Routenkalkulation mit optimierter Ankunftszeit-Berechnung. Android Auto ergänzt die Smartphone-Schnittstelle Apple Carplay. Bei den Assistenzsystemen halten ein Rettungsgassenassistent und eine aktive Navigation, die gezielt auf Autobahnausfahrt en hinweist und in Verbindung mit dem Spurwechselassistenten auch dorthin steuert, Einzug in den 5er.

Weitere Elektrifizierung im 5er

Und unter der Haube? Sind jetzt alle Vier- und Sechszylinder mit einem 48-Volt-Startergenerator ausgerüstet. Er soll nicht nur für weniger Verbrauch, sondern mit 11 PS Zusatzleistung auch für mehr Dynamik beim Anfahren und Beschleunigen sorgen.

Außerdem baut BMW im 5er das Angebot seiner Plug-in-Hybdride aus. Den 530e mit 292 PS Systemleistung gibt es mit Front- und Allradantrieb und erstmals auch im Kombi Touring. Dazu kommt mit dem 545e xDrive ab November ganz neu auch ein Sechszylinder-Plug-in-Hybrid. Seine Systemleistung liegt bei 394 PS, womit er die Spitze des 5er-Programms außerhalb der M-Varianten markiert.

Dynamischer Spitzen-Hybrid

bfp FUHRPARK & MANAGEMENT durfte ein Vorserienfahrzeug des 545e bereits fahren. Der erste Eindruck: in allen Fahrmodi – reiner E-Modus, Sport, Hybrid und Hybrid Eco Pro – wird der 545e seinen Vorschusslorbeeren mehr als gerecht. Beim Tritt aufs Gaspedal steht die Power sofort an, der 5er wird noch mehr als sonst zum sportlichen Dynamiker.

Zwischen 54 und 57 Kilometer soll der 545e laut BMW rein elektrisch fahren. Wir haben auf unserer rund 80 Kilometer langen Fahrt alle Modi durchprobiert und sind nur auf Etappen im rein elektrischen Modus gefahren. So sind wir laut Anzeige auf rund 62 Kilometer elektrischen Fahrens gekommen. Und zwar indem der 545e wie andere Plug-in-Hybride nicht nur von BMW seinen leeren Akku durch Rekuperation immer wieder lädt und so einige weitere Stromer-Kilometer ermöglicht.

Besonders interessant für die Spritsparer unter den Dynamikern ist dabei der Fahr-Modus Hybrid Eco Pro. Bei aktivierter Routenführung im Navi passt er das System vorausschauend der Strecke an und verstärkt zum Beispiel vor Tempolimits die Rekuperation oder lässt das Fahrzeug segeln, wo sinnvoll.

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