Foto: Christian Frederik Merten - bfp

Facelift

Škoda putzt den Superb heraus

Upgrade für den Škoda Superb: Ein neuer Diesel, der robuste Scout und ab Anfang 2020 der erste Plug-in-Hybrid von Škoda sind die wichtigsten Neuerungen.

Inhaltsverzeichnis

Christian Frederik Merten

Mit dem Superb hat Škoda geschafft, was kaum noch einem Importeur gelingt: sich in der hart umkämpften Mittelklasse zu etablieren. Kein Wunder, denn – VW-Konzernbonus hin oder her – das Produkt stimmt. Über 20.000 Superb hat Škoda 2018 in Deutschland verkauft, davon fast 84 Prozent an Gewerbekunden. Damit der Tscheche mit dem riesigen Platzangebot auch weiterhin einen festen Platz auf den Auto-Wunschlisten hat, hat Škoda seinem Topmodell nun eine Auffrischung gegönnt.

Erster Plug-in-Hybrid von Škoda

Mehr Sein als Schein lautete dabei die markentypischen Devise, denn optisch hat sich der Superb kaum verändert. Škoda gönnte ihm lediglich eine neue Frontschürze, einen leicht retuschierten Grill und eine Chromspange zwischen den Heckleuchten. Und anstelle des geflügelten Pfeils prangt in Großbuchstaben nun der Markenname auf der Heckklappe.

Deutlich mehr getan hat sich dagegen innen. Unter der Haube werkelt mit dem neuen 2,0-Liter-Diesel mit 150 PS der erste Vertreter der Evo-Motorengeneration, die dynamischer, sparsamer und emissionsärmer sein soll als ihre Vorgänger. Außerdem hält mit dem Superb iV der erste Plug-in-Hybrid Einzug in das Škoda-Programm. Der 1,4 Liter große Turboverbrenner leistet 156 PS, dazu kommt ein 116 PS starker Elektromotor. Die Systemleistung liegt bei 218 PS, Verbrauchswerte liefert Škoda noch nicht. Allerdings: Vor Jahresbeginn 2020 ist der tschechische Hybrid sowieso nicht zu haben. Dafür steht er dann aber nicht nur als Limousine, sondern auch als Combi beim Händler.

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Rustikaler Scout

Auch ausstattungsseitig hat sich einiges geändert beim Superb. Für Freunde rustikaler Offroad-Optik gibt es den Superb Scout nun in der hemdsärmeligen Scout-Variante. Allradantrieb, mehr Bodenfreiheit, Karosserieverkleidungen oder ein Schlechtwegepaket machen aus dem traditionellen Kombi eine echte SUV-Alternative. Den Antrieb übernimmt ein 2.0 TDI mit 190 PS oder ein 2.0 TSI mit 272 PS, wobei die Pferde immer über ein Sieben-Gang-DSG auf die Straße kommen.

Serienmäßig kommt der Superb Scout auch mit Matrix-LED-Scheinwerfern. Sie sind eine der Ausstattungsoptionen, die Škoda für die Modellreihe eingeführt hat. Serienmäßig ab der mittleren Ausstattungslinie Style, kosten sie in der Basis Ambition 1.471 Euro Aufpreis. Weitere neue Extras sind volldigitale Instrumente, ein vorausschauender adaptiver Tempomat und ein Spurwechselassistent, der nahende Fahrzeuge jetzt in bis zu 70 Metern Entfernung wahrnimmt. Dazu kommt ein Frontradarassistent mit vorausschauendem Fußgängerschutz.

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Los geht’s bei 24.244 Euro

Beim Händler steht die Limousine ab 24.244 Euro, der Superb Combi kostet ab 25.084 Euro. Dafür gibt es den Einstiegsbenziner mit 150 PS und Sechsgang-Handschalter und Ambition-Ausstattung. Nichts falsch macht, wer zur mittleren Version Style greift und sich noch das Business-Paket Amundsen gönnt. Für 1.101 Euro gibt es dann unter anderem ein Navi, ein Acht-Zoll-Touch-Display, Müdigkeits- und Verkehrszeichenerkennung, Infotainment Online und ein Gepäcktrennnetz.

Technische_Daten_Skoda_Superb.xlsx

© Merten-C

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